Ein Kurzurlaub auf Usedom verspricht Abwechslung vom Alltag. Insbesondere die Tage um die Feiertage im Mai (1. Mai, Himmelfahrt, Pfingsten) oder den Tag der Deutschen Einheit bieten sich an. Die Strände an der Ostsee, eine beeindruckende Natur sowie kulturelle Attraktionen ziehen jedes Jahr viele Reisende auf die Insel.

Ein Kurzurlaub auf Usedom für Reisende jeden Alters

Ein verlängertes Wochenende ist eine gute Möglichkeit, um sich zwischen den Hauptreisezeiten zu erholen. Es müssen nicht immer ein oder zwei Wochen Urlaub sein. Bereits wenige Tage reichen aus, um sich an Strand und Meer so richtig zu entspannen und dabei neue Eindrücke zu sammeln.

Viele Reisende denken bei Sonne und Strand an ferne Sandstrände. Doch es müssen nicht immer Urlaubsziele im Ausland sein. Auch hierzulande gibt es spannende Reiseziele, die einen Urlaub wert sind und bestimmt in langer Erinnerung bleiben werden. Möchten Sie Ihren nächsten Kurzurlaub an einem der Strände der Ostsee verbringen, dann sollten sie sich einmal die Insel Usedom anschauen. Die Insel Usedom ist mit ihren durchschnittlich über 1.900 Sonnenstunden im Jahr auch bekannt als Sonneninsel und hat sich auf eine Vielzahl unterschiedlicher Touristen eingestellt. Die Insel wird von Reisenden, die Ruhe und Entspannung in der Natur suchen, genauso geschätzt wie von Aktivreisenden. Auch Urlaubern, die einen Kurzurlaub in einem der Wellnesshotels verbringen möchten, hat die Insel Einiges zu bieten.

Kurzurlaub auf Usedom – die Kaiserbäder der Sonneninsel bieten Erholung und Abwechslung

Lange Spaziergänge am feinen Sandstrand, eine weit über die Grenzen hinaus bekannte mondäne Bäderarchitektur, ein angenehmes Heilklima: Das alles bietet die Insel Usedom. Die meisten Orte der Insel sind für Touristen interessant und verfügen über eine gut ausgebaute Infrastruktur. Besondere Bekanntheit erlangten die einzigartigen Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin. Sie bieten ihren Gästen viel Zeit für Erholung und Abwechslung. Dazu muss es kein langer Urlaub sein. Selbst für einen kurzen Wochenendurlaub sind die Kaiserbäder mit ihrer einzigartigen Architektur eine Reise wert. Dieser bietet sich für die Feiertage im Mai (Himmelfahrt, Pfingsten) ebenso an wie zu Fronleichnam, am Tag der deutschen Einheit oder zum Reformationstag.

Ein Kurzurlaub auf Usedom im kleinen Badeort Bansin

Bansin ist das kleinste und jüngste Kaiserbad der Ostseeinsel und besteht seit dem Jahre 1897. In früheren Zeiten verbrachten adelige preußische Familien ihren Urlaub in Bansin. In der heutigen Zeit ist der Badeort ein Anziehungspunkt für Touristen jeden Alters, die Ruhe und Erholung an der Ostsee suchen. Maritimes Flair und eine wunderschöne Bäderarchitektur sowie weitläufige Spazierwege am Sandstrand zählen sicherlich zu den Highlights des Ortes.

Insbesondere in der Gegend des Uferweges, am kleinen Schloonsee, zeigt sich der Ort den Gästen von seiner ruhigen und beschaulichen Seite. Dagegen geht es an der Promenade schon etwas bunter und lebendiger zu. Parallel zur Strandpromenade liegt die Bergstraße. Sie zählt mit ihren eleganten Steinvillen und Holzhäusern zu den Highlights Bansins. Das Wahrzeichen Bansins und zugleich Anlegestelle für Adler-Schiffe ist die Seebrücke. Durch diese Schiffe sind die Badeorte der Insel auch auf dem Seeweg miteinander verbunden.

Die Steilküste im Nordwesten des Ortes bietet Urlaubern hingegen die Möglichkeit, sich aktiv zu erholen. Über einen Wanderweg wird der Urlauber durch einen Buchenwald zum höchsten Punkt Bansins geführt, dem Langen Berg. Abwechslung verspricht ebenso der Wanderweg um den Gothensee. Dabei handelt es sich um Usedoms größtes Binnengewässer. Es liegt südlich von Bansin und Heringsdorf und steht unter Naturschutz.

Wie wäre es mit einem Kurzurlaub im vornehmen Kaiserbad Heringsdorf?

Heringsdorf gilt als das vornehmste Kaiserbad der Insel. Es bietet Urlaubern mit seiner lebendigen Promenade, zahlreichen attraktiven Einkaufsmöglichkeiten sowie Hotels und Restaurants die idealen Bedingungen für einen gelungenen Wochenendurlaub auf Usedom. Zu den besonderen Highlights des Ortes zählt die Seebrücke, die mit ihren über 500 Metern Länge als die längste Seebrücke Deutschlands bekannt ist. Der Urlaub ist hier direkt an der Brücke in einem der vielen komfortablen Ferienwohnungen möglich. Heringsdorf bietet viel Freiraum für ausgedehnte Spaziergänge bis in die Nachbarorte und nach Swinemünde auf der polnischen Seite Usedoms.

Die Seebrücke sowie viele Gebäude der Bäderarchitektur wurden in den letzten Jahrzehnten aufwendig saniert. Neben der beeindruckenden Architektur hat der Ort auch kulturell viel zu zeigen. Ausstellungen, Vernissagen, Auktionen sowie Theater- und Musikaufführungen sind nur einige Beispiele für die kulturelle Vielfalt des Kaiserbades. Zu den Höhepunkten zählen beispielsweise das Usedomer Musikfestival, das Internationale Kleinkunstfestival sowie die Usedomer Literaturtage. Damit kommen bei einem Kurzurlaub auf Usedom auch Kunst- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten. Wer mehr die Attraktionen der Natur schätzt, sollte sich den Schmollensee mitten im Wald oder die Douglasien nahe Heringsdorf nicht entgehen lassen. Diese Baumart war während der Eiszeit nahezu vollständig ausgestorben.

Aktiver oder entspannter Kurzurlaub im Kaiserbad Ahlbeck?

Abwechslungsreiche Ferientage an der Ostsee verspricht auch ein Kurzurlaub im Kaiserbad Ahlbeck. Das Ostseebad ist durch das flach abfallende Wasser und die seichten Sandstrände nicht nur bei Familien mit kleinen Kindern ein beliebter Anziehungspunkt. Die Bäderarchitektur im klassizistischen Stil, das Schwimmbad Ostsee-Therme sowie die Seebrücke Ahlbeck laden den Besucher zu jeder Jahreszeit ein.

Am Strand von Ahlbeck zieht es viele Urlauber an sonnigen Tagen in die vielen Strandkörbe oder sie nutzen das Sportangebot. Für alle begeisterten Radfahrer interessant: Ahlbeck ist an den Ostseeküsten-Radweg angeschlossen. Dieser führt Radfahrer auf einer Strecke von 7.980 Kilometern einmal um die Ostsee und eben auch durch Ahlbeck. Von dort aus gelangen Radfahrer über die Grenze bis nach Polen.

Was kann man auf Usedom abseits der Kaiserbäder unternehmen?

Aber nicht nur die Kaiserbäder Usedoms, sondern auch das Umland hat viel Abwechslung für Groß und Klein zu bieten. Mit über 40 Kilometern Sandstrand, der sich von Swinemünde durch die Kaiserbäder bis nach Peenemünde zieht, hat Usedom die idealen Bedingungen für ausgedehnte Strandspaziergänge. Die durchschnittliche Breite der Sandstrände liegt bei 40 Metern, sodass wohl jeder seinen Lieblingsplatz am Ostseestrand finden wird.

Zudem können es sich Urlauber in einem der vielen Strandkörbe gemütlich machen und von dort aus das Strandleben genießen und beobachten. Eine Besonderheit dieser Strandkörbe ist, dass sie direkt auf der Insel, in der Heringsdorfer Strandkorbfabrik hergestellt werden. Nicht nur auf Usedom, sondern auch an vielen anderen deutschen Stränden sind diese Strandkörbe zu finden.

Sportlich aktiver wird es beim Surfen oder Kiten in der Ostsee. Und auch Tauchgänge in die umliegende Ostsee stehen für den Usedom Kurzurlaub zur Auswahl.

Ausflugstipp für Familien mit kleinen Kindern:
Im Nordwesten der Insel kommen insbesondere Familien mit kleinen Kindern auf ihre Kosten. Dort lockt mit dem Kinderland Trassenheide ein Kinderparadies mit einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern. Trampolin-Anlagen und Hüpfburgen oder auch Karussells sind dort nur einige der beliebten Attraktionen.

Die Seebäder Koserow und Zinnowitz als beliebte Touristenziele

Ebenfalls beliebt für einen Kurzurlaub an der Ostsee auf Usedom sind die weiteren Seebäder wie Koserow und Zinnowitz. Koserow ist auch als Bernsteinbad bekannt. Viele Spaziergänger finden nach einem Sturm die Schmuck- und Heilsteine am Strand der Ostsee. Bemerkenswert ist auch die Steilküste am Meer, der Streckelsberg sowie die Koserower Salzhütten, die Fischer einst als Lagerstätte für ihre Heringsfänge anlegten.

Das Ostseebad Zinnowitz liegt im Norden der Insel. Zinnowitz wird zu den sonnenreichsten Orten Deutschlands gezählt. Geprägt wird das Ortsbild durch ausgedehnte Küstendünen, die von Weitem sichtbare Seebrücke mit Tauchglocke sowie Bädervillen.

Einige der weiteren Attraktionen des Ostseebades Zinnowitz:

  • die Seebrücke Zinnowitz mit Tauchglocke
  • Galeriekonzerte und wechselnde Ausstellungen des lokalen Usedomer Kunsthauses Villa Meyer
  • der Hafen und Wasserwanderrastplatz am Achterwasser

Wer seinen Kurzurlaub auf Usedom von Ende Juni bis Ende August plant, sollte sich auch nach den zahlreichen Veranstaltungen richten. Zum Beispiel die Vineta Festspiele sollte man sich nicht entgehen lassen. Diese werden seit 1997 in dem beschaulichen Ort an der Ostsee ausgetragen. Jedes Jahr besuchen Tausende Besucher die Vorstellungen aus Tanz, Musik und Schauspiel.

Soll es ein entspanntes Wellnesswochenende, ein aktiver Kurzurlaub oder ein Erlebnis am Strand oder in der einzigartigen Natur der Ostseeinsel sein? Für Reisende hält Usedom eine ganze Reihe unterschiedlicher Unterkunftsarten bereit. Das Angebot reicht von exklusiven Wellness-Hotels über naturnahe Ferienhäuser bis hin zu komfortablen Ferienwohnungen. Oft ist der Gastgeber noch persönlich für seine Gäste vor Ort anwesend und trägt dazu bei, dass der Kurzurlaub auf Usedom sehr angenehm wird.

Petra Bensemann ist eine Exotin in der Usedomer Hotellerie. Anders als viele ihrer Kollegen ist die Hoteldirektorin von "Das Ahlbeck" keine Zugezogene, sondern eine waschechte Insulanerin. Das ist auch einer der Gründe dafür, warum sie sich intensiv für den Tourismus auf der Ostseeinsel engagiert. Im Interview spricht sie zudem über die Besonderheiten des von ihr geführten Hauses und über den Luxus des eigenen Strandkorbs.

Frau Bensemann, Sie sind Direktorin des Hotels "Das Ahlbeck". Was unterscheidet Ihr Haus von den anderen Hotels auf der Insel?

Das ist eine sehr schöne und gute Frage. Unser Haus hat einen sehr persönlichen und privaten Charakter. Es hat nur 50 Zimmer und Suiten, aber 1.250 Quadratmeter Wellnessbereich. Im Moment erweitern wir auf 77 Zimmer und Suiten sowie 2.000 Quadratmeter Wellnessbereich. Genau aufgrund dieses Verhältnisses zwischen Zimmern und Wellness kommen die Gäste in "Das Ahlbeck". Wir haben zwar auch eine ausgezeichnete Lage zu bieten, aber ohne den großzügigen Wellnessbereich wären wir auswechselbar.

Die Hotellerie aus Liebe zur Heimat

Seit wann sind Sie Direktorin des Hotels und wie sind Sie zur Hotellerie gekommen?

Ich bin seit dem 1. Juli 2007 Direktorin im "Das Ahlbeck". Ursprünglich habe ich an der Humboldt Universität Berlin studiert und war Deutschlehrerin. Nachdem ich meine Kinder geboren hatte, wollte ich wieder zurück nach Usedom, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Nach der Wende habe ich in einem Hotel in Heringsdorf als Hausdame angefangen und das ganze drei Monate ausprobiert. Danach wollte ich eine neue Aufgabe und wurde Room Service Manager im gleichen Unternehmen. Später habe ich dann die Stelle der Hotelmanagerin übernommen und mich zur Tourismusfachwirtin weitergebildet. Nachdem ich lange Zeit stellvertretende Direktorin in einem anderen Hotel war, habe ich meine heutige Stelle angetreten.

Wie ist es dazu gekommen, dass das Hotel sich eine eigene Bäckerei gegönnt hat?

Die Bäckerei haben wir seit mittlerweile acht Jahren. Unser damaliger Küchenchef kam aus der Bäckerei und Konditorei. Er hatte die Idee, unsere eigenen Brötchen zu backen und kam damit zu mir. Ich habe erst gesagt: "Du bist verrückt!" Dann haben wir uns aber mal hingesetzt und geprüft, ob sich das finanzieren lässt. Mit einem kleinen Außer-Haus-Verkauf ist das tatsächlich möglich. Im Zuge der Hotelerweiterung sind unsere drei Bäcker im letzten Jahr in eine wunderschöne, große Bäckerei umgezogen. Zwei Verkäuferinnen arbeiten in dem Verkaufswagen, der es auch Nicht-Gästen ermöglicht, unsere hausgemachten Backwaren zu genießen.

Was sind die Spezialitäten der Bäckerei?

Wir produzieren von Brot und Brötchen bis zu Kuchen und Torten das ganze Programm. Alles was wir herstellen, wird ohne Fertigbackmischungen produziert. Genau das wissen unsere Gäste zu schätzen. Das kann ich beispielsweise den Feedbackbögen entnehmen, die hier noch ganz altmodisch auf Papier ausgefüllt werden und spätestens am nächsten Tag auf meinem Schreibtisch liegen.

Ihr Wellnessbereich wurde vom Deutschen Wellnessverband mit dem Premiumsiegel ausgezeichnet. Was bieten Sie Ihren Gästen, die sich dort verwöhnen lassen wollen?

Wir bieten zum einen die Klassiker, also Kosmetik und Physiotherapie. Unsere Gäste werden von ausgebildeten Kosmetikerinnen und Physiotherapeuten betreut, was heute auch nicht mehr selbstverständlich ist. Hinzu kommen natürlich ein Schwimmbad und Saunen. Daran schließt unser Privat Spa an.

Welche kulinarischen Genüsse erwarten die Gäste im Restaurant vom "Ahlbeck"?

Wir bieten einen sehr guten Mix aus einheimischen Produkten. Vor allem Fisch wird hier auf der Insel natürlich stark nachgefragt. Neben den Klassikern lassen wir uns immer auch etwas Besonderes für unsere Gäste einfallen. Außerdem bieten wir vegetarische und vegane Speisen, was auch nicht jedes Hotel auf Usedom tut. Wir haben sogar ein vegetarisches Menü auf der Karte.

Sie drehen jeden Abend Ihre Runde durch das Restaurant, um mit den Gästen ins Gespräch zu kommen. Warum ist Ihnen das so wichtig?

Das ist der älteste Hut der Hotellerie, um Kontakt zu seinen Gästen zu bekommen. Abends ist es einfach entspannter, und die Gäste haben auch mehr Zeit sich zu unterhalten. Da wir viele Stammgäste haben, erfährt man durchaus auch Privates. Außerdem gebe ich auf Wunsch gern auch Tipps für die Insel.

Was sind die Geheimtipps auf Usedom?

Sie engagieren sich als Vorstandsmitglied des Tourismusverbandes der Insel Usedom. Welche Ziele verfolgen Sie? Vor welchen touristischen Herausforderungen steht die Insel?

Die Insel ist meine Heimat, und deshalb ist es mir wichtig, dass wir sie gut vermarkten. Usedom lebt nun mal vom Tourismus. Das gilt für wirklich alle – auch für die Handwerker. Auf dem polnischen Teil kommt noch der Hafen hinzu, aber hier auf dem deutschen Teil ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle. Das Wichtigste für uns ist im Moment die Lenkung der Verkehrsströme. Dafür haben wir zum Beispiel ein Ticket für die freie Fahrt mit der Usedomer Bäderbahn geschaffen. Das gibt es schon seit sieben Jahren und wird wunderbar angenommen. Und was uns natürlich immer umtreibt, sind die Finanzierung und das Marketing.

Was antworten Sie Ihren Hotelgästen, wenn diese Sie nach einem Geheimtipp auf der Insel fragen?

Um einen Strandspaziergang kommt man natürlich nicht herum, egal wie oft man bereits auf Usedom war. Ein Geheimtipp für mich ist ein Ausflug ins Hinterland Richtung Kamminke. Heute habe ich einen ganz kurzen Abstecher nach Lubmin gemacht, das war auch sehr schön. Das sind die Ecken, die zwar keine Geheimecken mehr sind, aber trotzdem sehenswert und etwas abseits vom Touristentrubel.

Was ist Ihr persönlicher Lieblingsplatz auf Usedom?

Im Sommer ist es mein Strandkorb in Ahlbeck, in dem ich abends gern eine Stunde sitze. Den habe ich, weil ich auch gern ins Wasser gehe. Mitte/Ende Mai bis Anfang Oktober gehe ich regelmäßig baden, sobald das Wasser 13 Grad Celsius hat. Das ist meine Entspannung. Abends ist der Strand schon deutlich leerer, und ich bin fast allein.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Herr Koprek im Auftrag der SEMSEO GmbH für usedom.de am 03.04.2019.

Urlaubs-Tipp:Schauen Sie doch einmal herein, was Usedom in puncto Wellness und Gesundheit noch alles zu bieten hat!

Freitag, 03 Mai 2019 09:03

Usedom badet an

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Am 11. Mai um 11 Uhr rufen die Seebäder der Insel zum gemeinsamen Bad in der Ostsee auf.

Ob in Badehose, Bikini, Badeanzug oder Neoprenanzug: Usedom gibt am 11. Mai um 11 Uhr in den Seebädern das Signal zum gemeinsamen Anbaden in der Ostsee. Mit derzeit 12°C Wasser-temperatur ist der Sprung ins kühle Nass für die einen noch Eisbaden, für die anderen hat die Ostsee bereits Wohlfühl-temperatur. Das Anbaden findet selbstverständlich unter den wachsamen Augen der Rettungsschwimmer statt, für die die Saison auf Usedom seit kurzem wieder begonnen hat. Ebenfalls zum Saisonauftakt darf auch das windgeschützte Sonnenbad im Strandkorb nicht fehlen: Die beliebten Strandmöbel sind nun wieder überall entlang der 42 km langen Küste aufgereiht.

Begleitet von bunten, musikalischen Programmen sollen um 11 Uhr so viele Badegäste wie möglich animiert werden. So sorgt beispielsweise in Karlshagen von 10-12 Uhr die Band "Hannes & Friends" am Karlshagener Strand musikalisch für Stimmung, in Zempin lockt „Ragadingdong“ ins kühle Nass und in Kölpinsee begrüßen die „Pausenklöner“ die Wagemutigen.

In Zinnowitz sind die Mitarbeiter der Kurverwaltung sowie die Gemeindevertreter des Ostseebades selbst mit von der Partie und läuten in feinem Badezwirn die Badesaison ein. Die mutigen Anbader können sich vorab gemeinsam mit dem Berliner Hauptmann erwärmen. Musikalisch begleitet wird das Zinnowitzer Anbaden durch die beschwingte Blasmusik der "Kaiserlich Königlichen Regimentskapelle" mit Kurt de Witt und seinen Musikern.

In Bansin können die mutigen Badegäste am gemeinsamen Warm Up mit DJ Onkel Jürgen, heißen Beats und dem Kaiserbäder Sportstrand Team teilnehmen. "Ein Stück vom Meer" hält um 11.30 Uhr die Clownin Viola für die Kleinen bereit. Um 13:30 Uhr präsentieren sich die Rettungsschwimmer mit einer Vorführung und Geräteschau, bevor es um 14:30 Uhr mit Livemusik mit dem „Duo Saitensprung“ und um 15:30 Uhr mit der Strandolympiade weiter geht.

Die Insel Usedom freut sich auf alle großen und kleinen Wasserratten!

Freitag, 26 April 2019 15:25

Bloggercamp auf Usedom

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Jetzt geht es los! Am 27.04. treffen die ersten Teilnehmer des Bloggercamps auf Usedom ein. Rund 30 Instagramer, Blogger und Influencer werden bis zum 25. Mai zeitlich gestaffelt ein Ferienhaus in Karlshagen bewohnen und ihre Erlebnisse auf ihren Blogs und in den Sozialen Medien teilen. Bei ihren zahlreichen Followern und Fans werden sie mit ihren authentischen Reisegeschichten ein lebendiges Usedom-Bild verbreiten.

Bei vielen Bloggern stand die Insel Usedom seit langem auf der Wunschliste. Sie reisen aus allen Regionen Deutschlands und aus Österreich in den hohen Norden, um „Meer-Geschichten“ für ihre Blogs und ihre Social Media-Kanäle zu generieren. Sie möchten der reisebegeisterten Leserschaft ihre „Lieblingsplätze vorstellen“, „Geschichten über die Insulaner erzählen“, „Insidertipps geben“ und „Abenteuer abseits der bekannten Pfade erleben“. Eine authentische Berichterstattung ist allen Bloggern ein wichtiges Anliegen.

Im Rahmen der Themenwelten „Natur & Aktiv“, „Strand & Baden“, „Gesundheit & Wellness“, „Kulinarik“, „Kunst, Kultur und Geschichte“ und dem „Traditionellen Usedom“ werden die Blogger zahlreiche Programmpunkte und Highlights erleben. Dazu gehören zum Beispiel eine Insel Safari, ebenso wie ein Segeltörn über das Achterwasser, das Kennenlernen der Ostsee-Therme sowie attraktiver Spa-Bereiche von Hotelpartnern, als auch das Historisch-Technische Museum Peenemünde. Natürlich darf auch etwas Relaxen im Strandkorb und die kulinarische Vielfalt von gehobener Gastronomie bis Fischbrötchen nicht fehlen.

Alle Blogger teilen eine große Reiseleidenschaft und Abenteuerlust sowie die Freude am Geschichtenerzählen. „Es konnten einige Blogger gewonnen werden, deren Blogs zu den erfolgreichsten Reiseblogs im deutschsprachigen Raum gehören.“, freut sich Michael Steuer, Geschäftsführer der Usedom Tourismus GmbH. „Mit dem Bloggercamp wollen wir neue Wege gehen. Online-Recherche und soziale Medien ebenso wie authentische Geschichten auf Reiseblogs gewinnen vor allem bei der jüngeren Zielgruppe zunehmend an Bedeutung.“, so Michael Steuer weiter.

„Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich sehr gerne an dem Projekt, denn die reichweitenstarke Berichterstattung zu dieser großen Bandbreite an Themen wird sich nicht nur positiv auf die Insel Usedom, sondern auf das ganze Land auswirken“ ist Tobias Woitendorf, stellvertretender Geschäftsführer des TMV, überzeugt.

Die Usedom Tourismus GmbH dankt den zahlreichen Partnern und Unterstützern, die das Vorhaben auf vielfältige Weise in den Bereichen Aktivitäten, Mobilität und Gastronomie unterstützen.

Interessierte Leser können die Blog-, Facebook- und Instagram-Posts unter dem Hashtag #meinusedominselerlebnis und auf der Website usedom.de verfolgen.

Donnerstag, 25 April 2019 08:32

Usedom radelt an

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Auf Usedom wird die Fahrradsaison traditionell unter dem Motto „Usedom radelt an“ und mit dem Anradeln in den Bernsteinbädern eingeläutet. Vom 1. bis 5. Mai bieten die Kurverwaltungen der einzelnen Seebäder neun unterschiedliche geführte Radwanderungen an. Die thematischen zwischen 12 und 56 Kilometer langen Radausflüge werden jedem Anspruch und Interesse gerecht.

Am 1. Mai laden die vier Bernsteinbäder in der Inselmitte zum Anradeln ein. In diesem Jahr führt die gemeinsame Fahrradtour von Ückeritz über Kölpinsee und Koserow zum Gastgeberort Zempin. Hier können die Radler die kleinen idyllischen Häfen Zempin und Lüttenort sowie das Atelier Otto-Niemeyer-Holstein besuchen. Auf dem Kurplatz erwarten sie ein kleiner Imbiss und das Zempiner Maibaumsetzen.

Außerdem stehen am Maifeiertag zwei weitere Touren zur Auswahl. Von Trassenheide und Karlshagen radeln die Teilnehmer entlang der historischen Spuren bis in das geschichtsträchtige Peenemünde an der Nordspitze Usedoms. Der Weg führt an der ehemaligen Wohnsiedlung der Peenemünder Techniker, an alten Transportwegen und Ruinen der Heeresversuchsanstalt vorbei. Faszinierend ist außerdem die urige Landschaft des Peenemünder Hakens entlang des Peenestroms und der Peenewiesen. Eine Alternative bieten die Kaiserbäder mit einer Radtour ins Usedomer Achterland.

Die Halbinsel Gnitz, die zu den naturbelassensten Gegenden der Insel Usedom gehört, können die Radler am 2. und 4. Mai erkunden. Das Ostseebad Zinnowitz bietet eine Radwanderung über die Orte Netzelkow und Lütow ins Naturschutzgebiet „Südspitze Gnitz“ an. Von Karlshagen und Trassenheide führt die Route über Zinnowitz und die Torfheide nach Neuendorf auf dem Gnitz.

Eine Radtour ins zauberhafte Hinterland der Insel startet am 3. Mai in den Bernsteinbädern und führt über Pudagla, Neppermin und Benz bis zum Wasserschloss Mellenthin. Am 3. Mai laden die Kaiserbäder zu einer Ganztagestour auf die Insel Wollin ein, bei der der Nationalpark und das Seebad Misdroy besichtigt werden.

Das verträumte Achterland ist das Ziel von Radwanderungen am 4. und 5. Mai. Von Zinnowitz geht es über Ückeritz zum Forstamt in Pudagla und zurück. Von Kölpinsee radeln die Teilnehmer über den Hafen Stagnieß über Pudagla, Neppermin bis nach Balm und retour.

Tom Dressel verwöhnt die Gäste im SEETELHOTEL Ahlbecker Hof zu jeder Tageszeit mit ausgesuchten Tees. Besonders begehrt ist der Afternoon Tea mit exklusiven Sorten, die nur ein Tea Master, wie er es ist, anbieten darf. Im Interview spricht der Teeexperte über seine Ausbildung zum Tea Master und gibt Tipps für die perfekte Zubereitung des Heißgetränks.

Der Weg zum Tea Master führt über die Liebe zum Tee

Herr Dressel, wie und wann haben Sie Ihre Liebe zum Tee entdeckt?

Unbewusst habe ich die Liebe zum Tee bereits im Kindesalter entdeckt. Ich habe in jungen Jahren mal aus einer Cola-Flasche getrunken, die mein Vater mit kaltem Kaffee gefüllt hatte. Dieser Geschmack hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass ich bis heute keinen Kaffee zu mir nehme. Meine Alternativen waren dann halt Tee und Kakao. Ich habe früher viel Früchtetee getrunken.

Das erste Mal so richtig in Berührung gekommen mit dem Thema Tee bin ich während meiner Ausbildung zum Restaurantfachmann. In der Berufsschule habe ich erste Referate über Tee gehalten, und so hat sich das immer weiter entwickelt. Als ich dann hier im Ahlbecker Hof angefangen habe, kam das Angebot, mich in diesem Bereich noch ein bisschen weiterzuentwickeln.

Wie wird man Tea Master? Wie lange dauert die Ausbildung und welche Inhalte werden vermittelt?

Ich habe beim Teehaus Ronnefeldt einen dreitägigen Intensiv-Workshop besucht, bei dem man zum Beispiel alle Anbaugebiete und die verschiedenen Teesorten kennenlernt. Verkostungen gehören natürlich ebenfalls zum Programm. Am Ende des Seminars musste ich eine Abschlussprüfung absolvieren. Bevor man allerdings an diesem Workshop teilnehmen darf, muss man sich einem längeren Bewerbungsgespräch stellen und seine Motivation darlegen.

Bestandteil der Gold-Ausbildung war dann auch eine Reise nach Sri Lanka. Was haben Sie dort erlebt?

Sehr, sehr viel. Wir sind mit einer 20-köpfigen Gruppe für zehn Tage nach Sri Lanka gereist, wo wir unter anderem intensiv in das Leben mit Tee eingeführt worden sind. Dabei hat man natürlich auch die krassen Gegensätze zwischen Deutschland und Sri Lanka kennengelernt. Die Lebensbedingungen sind zum Teil wirklich erbärmlich. Auf der anderen Seite hat mich sehr beeindruckt, welche Beziehung die Bewohner Sri Lankas zu ihrem Produkt Tee haben. Es gibt beispielsweise unheimlich viele Teemuseen. Die Beziehung zur Teefabrik, also dem Arbeitgeber, ist eng. So gibt es zum Beispiel direkt neben den Fabriken Kindergärten, in die die Pflückerinnen ihre Kinder schicken können.

Bei unserem Aufenthalt in Sri Lanka durften wir uns auch selbst als Pflücker versuchen. Unsere Gruppe hatte sechs Pflückerinnen, die uns dabei betreut haben. Am Anfang dachten wir alle natürlich noch, das sei ganz einfach. Wir waren ja darauf aus, nur die jüngsten Blätter und Knospen zu pflücken, also die beste Qualität. Man denkt, das sieht man ja ganz einfach. Aber als man dann in diese Plantagen gegangen ist, hat man eine grüne Hecke vor sich gehabt und quasi den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen. Man hat wirklich nichts mehr gesehen, und die Pflückerinnen mussten uns wirklich an die Hand nehmen und zeigen, was wir pflücken dürfen. Nach etwa einer halben Stunde hatten wir zusammen fünf oder sechs Kilogramm gesammelt. Die Pflückerinnen selbst jedoch müssen 30 Kilogramm pro Tag sammeln. Das verdeutlicht, wie viel Arbeit hinter dem Endprodukt Tee steht.

Bestandteil der Gold-Ausbildung waren zwei weitere Prüfungen, in denen es jedoch nicht mehr um die Theorie ging, sondern um die Praxis. Also um das Leben mit dem Produkt Tee.

Tee ist inzwischen ein Gourmet-Produkt

Welchen Stellenwert hat der Tee bei den Deutschen und bei den Gästen des Ahlbecker Hofs im Speziellen?

Ich persönlich würde sagen, dass der Tee hierzulande wieder im Kommen ist. Man merkt in den letzten Jahren, dass die Nachfrage steigt. Zum Beispiel daran, dass selbst kleinere Teehäuser oder Teehäuser, die für den Einzelhandel produzieren, auch in die Gourmetschiene einsteigen und auch Tees für die Hotellerie anbieten. Das gilt sowohl für die Saisonmischungen als auch für die Klassiker wie Schwarz- und Grüntee. Und bei uns im Ahlbecker Hof ist Tee ein Hauptbestandteil. Wir bieten ihn überall mit an: zum Frühstück, im Wellness, auf den Zimmern und nachmittags zum freien Verzehr. Das wird sehr gut angenommen.

Welche Aufgaben nehmen Sie als Tea Master im Ahlbecker Hof wahr? Wie sieht die dortige Teezeremonie aus?

Meine Aufgaben beginnen schon bei der Bestellung und Kontrolle des Tees. Bei der Teezeremonie an sich bin ich vor allem beratend und erklärend tätig. Wir haben ein wechselndes Teesortiment, das uns vom Teehaus Ronnefeldt zur Verfügung gestellt wird, aber nur von einem Tea Master angeboten werden darf. Das sind bei uns im Haus neun verschiedene Sorten, die wir den Gästen präsentieren. Diese können daran riechen und sie auch anfassen. Dabei erzähle ich etwas über die Herstellung und Verarbeitung des Tees. Danach werden die verschiedenen Sorten dann natürlich verkostet, zusammen mit ein paar Leckereien wie Sandwiches, Scones mit Clotted Cream und süßen Teilchen.

Wie genau bereitet man guten Tee fachmännisch zu?

Das hängt von der Sorte ab. Jeder bringt seine Besonderheiten mit. Grüntee darf zum Beispiel nicht mit kochend heißem Wasser aufgegossen werden. Schwarztee braucht wiederum längere Ziehzeiten. Am wichtigsten ist aber, dass der Tee sich bewegen kann. Deshalb sollte man auch auf das Teeei verzichten, das den Tee viel zu stark einengt. Wer auf Teebeutel setzt, sollte zu Schlauch- oder Dreiecksbeuteln greifen.

Welchen Tee trinken Sie persönlich am liebsten und warum?

Ich trinke gern einen Schwarztee wie Darjeeling und immer noch auch gern mal einen Früchtetee wie in der Kindheit. Ich starte mit einer Tasse Tee in den Tag. Der Tee ist aber auch einfach ein guter und gesunder Durstlöscher über den Tag verteilt.

Welchen Bezug haben Sie zu Usedom? Welcher ist Ihr Lieblingsplatz auf der Insel?

Ich bin als Kind 1996 das erste Mal auf die Insel gekommen und habe mich über die Jahre dann in Usedom verliebt. Vor achteinhalb Jahren bin ich dann zum Arbeiten hierhergekommen und Usedom bis heute treu geblieben. Am liebsten halte ich mich im Hinterland auf, weil es hier schön ruhig ist. Krummin und Zinnowitz sind zum Beispiel zwei schöne Fleckchen, die ich gern besuche.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Herr Koprek im Auftrag der SEMSEO GmbH für usedom.de am 25.03.2019.

Urlaubs-Tipp: Usedom hat in puncto Kulinarik noch jede Menge Spannendes zu bieten. Lesen Sie auch unsere anderen Interviews auf dieser Seite!

Mit der Kampagne „Lieber in die Büchse als in die See“ begeg-neten die Kaiserbäder auf Usedom zum Jahreswechsel 2019 dem Müllproblem am Strand auf kreative Weise. Müllbehälter in Gestalt überdimensionierter witzig gestalteter Fischdosen fungierten als Eyecatcher und motivierten die Silvester-Partygäste zum achtsamen Umgang mit ihrem Abfall. Gleichzeitig stellte der Eigenbetrieb für jedes Kilogramm der 2,4 Tonnen Müll 50 Cent als Spende für das Projekt „Meere ohne Plastik“ des Naturschutz-bundes Deutschland (NABU), in Aussicht. Gestern überreichten der Kurdirektor und der Bürgermeister der Kaiserbäder sowie Mit-Initiatoren der Aktion die Spende von 1.200 Euro an den NABU.

„Initialzündung für die Fischdosen-Idee waren Überlegungen, wie man der Müllberge Herr wird, die jedes Jahr durch die Silvesterknallerei verursacht werden“ erinnert sich Lars Petersen, Bürgermeister der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf. Statt Container am Strand aufzustellen, wurden die Fischdosen gemeinsam mit den Mit-Initiatoren Ingbert Völker von der Eventfirma FXdeco, Claudia Pautz von „inselverliebt Usedom“ und Jan Kubea von Use-domer Fotografie entwickelt. „Es sind richtige Hingucker, die die Botschaft statt mit erhobenem Zeigefinger mit Augenzwinkern rüberbringen“.

Nils Möllmann vom NABU aus dem Projektbüro Meeresschutz in Stralsund nahm die Spende von 1.200 Euro hocherfreut entgegen: „Mit dieser unkonventionellen Verpackung ist es den Kaiserbädern gelungen, die Menschen über Verwunderung und Neugier zu motivieren, sich zu engagieren“. Die Spende soll in das Dachprojekt „Meere ohne Plastik“ einfließen. Mit den Geldern werden z. B. jedes Jahr zum Internationalen Küstenputztag, dem 3. Samstag im September, beachcleanup-Aktionen organisiert. Außerdem finanziert das Projekt ein Monitoring-Programm, bei dem an verschiedenen Monitoringstrecken in Mecklenburg-Vorpommern Müll gesammelt und ausgewertet wird.

„Die Fischdosen-Aktion ist ein schönes Beispiel, wie sich Marketing mit Küstenschutz verbinden lässt. Wir haben vier weitere Fischdosen in Auftrag geben, so dass zur Saison insgesamt acht dieser humorvollen Müllbehälter an den Stränden der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin zur Verfügung stehen werden, kündigt Kurdirektor Thomas Heilmann an.

Tom Wickboldt sorgt seit Jahren dafür, dass Gourmets auf der Insel Usedom sterneprämierte Gerichte genießen können. Über Jahre hat der 42-Jährige in verschiedenen Häusern seinen Michelin-Stern verteidigt. Aktuell ist er für das Sternelokal "The O'Room" und alle anderen kulinarischen Einrichtungen im Marc O'Polo Strandcasino in Heringsdorf verantwortlich.

Wie ein Sternekoch nach Usedom kommt

Herr Wickboldt, was hat Sie als gebürtigen Rostocker auf die Ostseeinsel Usedom verschlagen?

Ich war sehr lange in verschiedenen Sternerestaurants in Deutschland tätig. Zuletzt vor allem im süddeutschen Raum. Allerdings hatte ich immer ein bisschen Sehnsucht nach der Heimat. Durch einen Beratungsauftrag für ein Restaurant auf der Insel bin ich dann irgendwann auf Usedom gelandet. Eigentlich waren nur drei Monate geplant. Irgendwann habe ich dann aber gemerkt, dass ich ja schon ein Jahr hier bin. Dann habe ich gesagt, ok, aber ich will hier das machen, worauf ich richtig Lust habe, nämlich ein Gourmetrestaurant. Gesagt, getan. Und nach zwei Jahren haben wir mit dem Tom Wickboldt Gourmetrestaurant den Michelin-Stern bekommen. Mittlerweile bin ich seit neun Jahren auf der Insel.

Bereits kurz nach der Eröffnung Ihres Restaurants "The O'Room" im Marc O'Polo Strandcasino in Heringsdorf erhielten Sie einen Michelin-Stern. Zuvor hatten Sie bereits im Romantik Hotel Esplanade für Sternegenuss gesorgt. Wie würden Sie Ihre kulinarische Handschrift beschreiben?

Ich bin klassisch französisch ausgebildet, was man natürlich auch in den Gerichten wiederfindet. Aber selbstverständlich hat sich meine Handschrift in den letzten Jahren auch verändert. Ich würde es als moderne, weltoffene Küche beschreiben, die durchaus von Fonds und Soßen geprägt wird. Jedes Gericht hat sehr viel Ausdruckskraft. Zudem versuche ich, Komponenten zu kombinieren, die nicht jeder auf Anhieb zusammenfügen würde, wodurch ich für etwas Überraschung sorgen kann.

An welche Zielgruppe richtet sich Ihre Küche?

An jeden, der Spaß am Essen hat und einen schönen Abend haben möchte, an den er sich auch in einer Woche noch gern zurückerinnert.

Welche Rollen spielen die regionalen Erzeuger in ihrem Küchenalltag. Beziehen Sie viele Zutaten von der Insel?

Ja, ich versuche schon alles Sinnvolle, was ich vor Ort bekomme, in meine Küche mit einzubauen. Ich arbeite beispielsweise eng mit einem lokalen Jäger und den Müritzfischern zusammen. Aber wir haben zum Beispiel auch Mecklenburger Dry Aged Rind und ein Mecklenburger Strohschwein auf der Karte. Ich bin allerdings nicht so dogmatisch, dass ich brutal regional bin und nur das verwende, was vor der Haustür wächst.

Wie oft muss ein Sternerestaurant seiner zuweilen verwöhnten Kundschaft neue Gerichte präsentieren und woher beziehen Sie die Inspiration für neue Kreationen?

Anders als zum Beispiel in vielen Drei-Sterne-Restaurants machen wir häufig komplett neue Speisekarten. Insbesondere zu den Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen wir etwas Neues – mit den dazugehörigen saisonalen Gerichten. Meine Inspiration hole ich mir in Restaurants rund um den Globus. Ich war gerade in Kapstadt, in Frankreich, Italien und Spanien, im März fliege ich wieder extra nur für zwei Restaurantbesuche nach Valencia. Da gibt es eine sehr spannende, moderne Küche, und ich kann viel Inspiration herausziehen.

Wollten Sie schon immer einen Michelin-Stern haben?

Seitdem ich in einem Sternerestaurant angefangen habe, war es mein Ziel bis zum 30. Lebensjahr einen eigenen Stern zu haben. Mit 29 habe ich dieses Ziel erreicht.

Ihre Gäste stellen hohe Ansprüche an Sie. Welche Ansprüche stellen Sie an Ihre Gäste?

Dass sie sich auf uns einlassen, losgelöst und entspannt in den Abend starten, sich verwöhnen lassen und genießen.

Auch der Chef selbst steht viel am Herd

Wie viel Prozent Ihrer Arbeitszeit stehen Sie als Sternekoch am Herd? Sie tragen ja auch die Gesamtverantwortung für alle anderen kulinarischen Einrichtungen und Angebote im Strandcasino von Heringsdorf. Sitzen Sie mittlerweile mehr am Schreibtisch als zu kochen?

Nein, tatsächlich ist es so, dass ich fast permanent am Herd stehe, die Kochprozesse mitmache und abends im À-la-carte-Geschäft auch selber am Posten koche. Nebenbei muss ich Büro und Marketing natürlich auch noch stemmen, aber 70 Prozent meiner Arbeitszeit verbringe ich immer noch mit aktivem Kochen.

Wie aufwändig ist es sich einen Stern zu erkochen, diesen zu halten und die Sterneanzahl vielleicht sogar auszubauen? Fürchten Sie die Restauranttester? Halten Sie im Restaurant Ausschau nach ihnen?

Für mich ist jeder Gast ein Tester. Ich koche auch nicht primär um den Michelin-Stern zu haben. Das muss man sich wie im Leistungssport vorstellen. Wenn ich ein 100-Meter-Läufer bin und die beste Zeit laufen will, dann werde ich automatisch eine Medaille gewinnen. So ist das bei uns auch. Wir wollen ein hundertprozentiges Gericht kreieren, und der Michelin gibt uns mit dem Stern nur die Bestätigung dafür, dass wir einen guten Job machen. Das machen wir jeden Tag, und das ist unser Anspruch.

Aber Sterne sind nicht alles

Viele Ihrer Kollegen geben aktuell ihre Sterne zurück und pfeifen auf die Auszeichnung. Zuletzt hat Johann Lafer mit der Schließung seines Sternerestaurants für Aufsehen gesorgt. Wie erklären Sie sich das und was sind Ihre Ziele?

Wenn man ein Koch ist, der viel in den Medien und dadurch auch viel unterwegs ist, kann man auf vielen Dingen nicht mehr so die Hand drauf haben, wie wenn man vor Ort ist. Das ist, glaube ich, ein ziemlich großer Druck, mit dem man leben muss. Denn man selber kann relativ wenig Einfluss darauf nehmen, wie es im Restaurant läuft. Deswegen bin ich auch selbst so viel am Herd, um die Details abzuchecken. Wenn man das selber nicht mehr leisten kann, kann ich schon nachvollziehen, dass man sich dieses Drucks entledigen will.

Für mich steht der zweite Stern nicht zur Debatte. Ich versuche, weiterhin stark im Sternesegment zu kochen, mache mir aber keine Gedanken, ob das jetzt für einen weiteren Stern reicht oder nicht. Wenn es sein soll, freue ich mich, wenn nicht, ist das auch ok.

Was isst eigentlich ein Sternekoch am liebsten? Hummer und Kaviar? Oder doch lieber Currywurst?

Currywurst (lacht)! Ich gehe unheimlich gern Essen, aber wie jeder andere Mensch esse ich gern mal einen deftigen Eintopf, ein Schnitzel oder ähnliches.

Kochen Sie auch privat oder haben Sie – entschuldigen Sie den Ausdruck – "die Schnauze voll", wenn Sie nach Hause kommen?

Na ja, die "Schnauze voll" nicht. Aber wenn wir nach Hause kommen, dann ist es so 23 bis 24 Uhr, da denkt man dann nicht mehr übers Kochen nach. Man macht sich im besten Fall noch einen Erbseneintopf warm. Aber grundsätzlich stresst mich kochen nicht, ich mache das immer noch gerne. Es ist meine Berufung.

Welcher ist Ihr Lieblingsplatz auf Usedom?

Das ist mein Balkon hier in Heringsdorf mit Blick auf die Ostsee.

Vielen Dank für das Gespräch!

Dieses Interview führte Herr Koprek im Auftrag der SEMSEO GmbH für usedom.de am 07.03.2019.

Urlaubs-Tipp: Entdecken Sie auch Usedoms andere kulinarische Höhepunkte.

Montag, 08 April 2019 10:11

Spielfest mit Osterfeuer

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Es hat schon Tradition: Seit 19 Jahren verwandelt das Spielfest „Spiel(t)raum am Meer“ zu Ostern den Heringsdorfer Fischerstrand in ein Spieleldorado. Wenn von Ostersamstag bis Ostermontag die interessantesten Spielverlage ihre aktuellen Neuheiten präsen-tieren, können große und kleine spielfreudige Urlauber nach Herzenslust die neuen Gesellschaftsspiele ausprobieren. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm sorgt ab 11 Uhr mit Spielen, Mitmachaktionen, Puzzle-Championships, Schatzsuche, Osterbaden, Musik und Bühnenprogramm für beste Unterhaltung.

Was die Spielverlage vom 20. – 22. April zeigen, klingt vielver-sprechend: „Amigo“, Deutschlands bekanntester Kartenspielverlag hat z.B. „ICECOOL 2“ & „Ligthouse Run“ im Gepäck. „Asmodee“ bringt flotte Kinderspiele, spannende Familienspiele und ausgefallene Experten-spiele mit, und „ Carletto- GAME FACTORY“ steht für Spiele für „Schlaue Füchse“, „Starke Typen“ und „Schlagfertige“. Das Spiel des Jahres „Azul“ bzw. „Azul – Die Buntglasfenster von Sintra“ ist nur eines von vielen außergewöhnlichen Spielen, die „Pegasus“ mit auf die Insel bringen wird. Bei der „Schmidt-Spiele-Tour“ können ausgewählte neue Kinder- und Familienspiele der Marken „Schmidt“ und „Drei Magier“ getestet werden. „SPIKA“ bringt beliebte Kinder- und Familienspiele aus DDR-Zeiten als limitierte Sonderauflagen wieder auf den Markt.

Beim Bühnenprogramm sorgen interaktive Spielshows, flotte Quizspiele und das beliebte „Bingo“ mit Heiner Wöhning für Abwechslung. Das Clownstheater „Stöppl, Klecks und Pfefferbeere“ zeigt seine besondere Art mit den alltäglichen Katastrophen spielerisch umzugehen. Ostern 2019 erscheint die neue CD von „2 B Gentle“, die mit ihrer „Tanzparty für Kids“ die Insel erneut im Sturm erobern werden. Wenn „KrAWAllo“ auf der Bühne stehen, dann ist Mitsingen, Mittanzen, Mitspielen und jede Menge Spaß bei den Gassenhauern der Kindermusik angesagt. Am Abend wird rund um das Lagerfeuer „Lagerfeuermusik“ und auf der Bühne das „Singer-Songwriter-Programm“ erklingen. Wenn DJ Jens-Henning anschließend für Stimmung sorgt, steigt eine Party der besonderen Art am Osterfeuer.

Nachdem die Simultan-Schnell-Puzzle-Aktion „Schmidt-Puzzle-Championship“ 2018 zum dritten Mal in Heringsdorf stattfand, geht es 2019 in eine neue Runde! Gesucht werden 66 Teilnehmende, die gleichzeitig versuchen, ein Puzzle so schnell wie möglich fertig zu stellen. 2018 war Heringsdorf trotz widriger Wetterbedingungen nur einige Minuten langsamer als der Gewinner. Wenn die Teilnehmer in diesem Jahr siegreich sein sollten, kommt der Gewinn, das 3000,00 €-Spielepaket, den sozialen Einrichtungen auf der Insel zu Gute.

Die Reiterferien auf Usedom zu verbringen ist ein aufregendes Erlebnis für die ganze Familie. Auf dem Pferderücken lässt sich die einmalige Landschaft nämlich aus einer anderen Perspektive erkunden. Beim Reiturlaub auf Usedom entdecken Sie das traumhafte Hinterland, breite weiße Strände und eine sehr vielfältige Flora und Fauna. Die Sonneninsel bietet außerdem viele idyllische Reitwege im Achterland, ganz abseits der Touristenströme. Einige der Gäste bringen sogar ihr eigenes Pferd mit und stellen dies in einer der Pensionsboxen unter. Die Ostseeinsel auf hohem Ross zu erkunden, lässt das Herz eines jeden Pferdeliebhabers schneller schlagen!

Reiterferien auf Usedom - Strandausritt in der Nebensaison

Während der Sommermonate sind die Strände meist voll mit badehungrigen Menschen, die sich in das kühle Nass stürzen wollen. Genau dann ist der Strandritt auf Usedom wegen des Badebetriebes und der vielen Spaziergänger untersagt. Im Seebad Trassenheide ist das Reiten am Strand vom 1. April bis 31. Oktober grundsätzlich nur in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr gestattet.p>

In den ruhigen Wintermonaten ist jedoch das Reiten an den Stränden Usedoms weitestgehend erlaubt. In dieser Zeit können Sie die wunderschönen Strandlandschaften auf dem Pferd genießen und bei einer Pause die unendliche Weite des Meeres betrachten.

Genauere Informationen dazu bekommen Sie an der jeweiligen Touristinfo.

Reitausbildung an den Reiterhöfen Usedoms

Reiten will gelernt sein! Während Ihrer Reiterferien auf Usedom können Sie sich einen qualifizierten Reitlehrer suchen, um eine Reitausbildung zu absolvieren. Der Ausbilder zeigt Ihnen, wie Sie das Pferd aus seiner Box holen und ihm den Sattel und die Trense auflegen. Sie lernen das Pferd zu verstehen und bereiten es auf einen Ausritt vor. Auf sicherem Terrain können Sie sich anschließend mit dem Pferd und dem Reiten vertraut machen. Beim Traben über die schöne Insellandschaft vergessen Sie dann Ihre Alltagssorgen.

Neben der Reitausbildung bieten zahlreiche Reiterhöfe auf Usedom ebenso Kutsch- und Kremserfahrten, sowie therapeutisches Reiten an. Entdecken Sie jetzt Ihren Reiterhof und genießen Sie die Reiterferien auf Usedom!

Reiterferien auf Usedom - Welche Reiterhöfe gibt es?

Das Freizeithotel Friesendorf bietet ein tolles Angebot für Familien mit Reitambitionen. Zur Verfügung steht Ihnen eine moderne Reitanlage mit hellen Stallungen, sowie einigen Gast- und Pensionsboxen und ein Außenreitplatz. Kinder ab sieben Jahren können im Freizeithotel Friesendorf Reitunterricht nehmen. In der anliegenden Reithalle können die Kleinen erste Erfahrungen auf dem Rücken eines Pferdes sammeln.

Friesenhof Reit- u. Freizeithotel GmbH
Bahnhofstraße 48
17449 Trassenheide
https://www.friesenhof.m-vp.de/

Auch auf dem Reiterhof Bannemin können Sie Ihre Reiterferien auf Usedom in vollen Zügen genießen. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittener, ein erfahrener Reitlehrer nimmt Ihnen jegliche Hindernisse. Neben der üblichen Reitausbildung steht hier auch das Dressurreiten im Fokus. Cora Bachmann ist Dressurausbilderin und gibt Reitunterricht für Jung und Alt.

Ebenso können Sie sich hier den Traum vom Reiten am Strand erfüllen. Einmal in den roten Sonnenuntergang und zurück, so lautet hier das Motto!

Falls Sie mit dem eigenen Pferd anreisen, so können Sie dies in den geräumigen Gastboxen während Ihres Aufenthaltes unterbringen. Für genügend Auslaufflächen in der Umgebung ist ebenfalls gesorgt.

Reiterhof Bannemin
Trassenheider Straße 1a
17449 Bannemin
https://reiterhof-bannemin.de/

Auf den Touren des Pferdehofs Will genießen Sie die unberührte Natur der Sonneninsel. Der Veranstalter im Ostseebad Ahlbeck bietet neben Übernachtungsmöglichkeiten in einer der Ferienwohnungen auch Kremser- sowie Hochzeitsfahrten an. Bei der Kutschfahrt durch die grüne Landschaft lauschen Sie den interessanten Erläuterungen der Kutscherin.

Auf Wunsch werden auf den Touren auch Kaffee und Kuchen serviert. Dies ist aufgrund des integrierten Picknicktisches einfach machbar. Selbst bei schlechter Witterung ist die Fahrt mit dem Zuggespann gewährleistet. Ablassbare Klarsichtfolien sowie eine verbaute Heizung schützen Sie vor Wind und Wetter.

Pferdehof Will
Gothenweg 14
17419 Seebad Ahlbeck
https://www.pferdehof-will.de

Bei Quia’s Zauberpferden können Sie neben den üblichen Reitstunden auch heilpädagogisches Reiten in Anspruch neben. Dabei handelt es sich um pädagogische, psychologische, psychotherapeutische, rehabilitative und sozial-integrative Wirkungen, die mit dem Pferd erzielt werden. Beim therapeutischen Reiten versucht man so, Menschen mit Entwicklungsstörungen oder Behinderungen zu fördern. In der Trainingseinheit "Bodenarbeit" lernt der Reitschüler, wie man gezielt mit dem Pferd kommunizieren kann. Das Ziel ist es, Vertrauen zwischen Mensch und Tier zu schaffen, um es besser zu führen. Quia bietet außerdem Pferdewanderungen sowie Zirkusworkshops an.

Qiaś – Zauberpferde
Zur Reitbahn 14
17429 Pudagla
http://www.qia-zauberpferde.com

Kinderherzen schlagen höher - Reiterferien auf Usedom mit Ponys

Der Islandhof Usedom bietet ein spezielles Programm für den Nachwuchs an. Im Einzelunterricht oder in kleineren Gruppen werden Kinder ab drei Jahren Schritt für Schritt an den Umgang mit Pferden gewöhnt. Dabei geht man besonders auf die Ängste und Sorgen der Kleinen ein. In der Einführung lernen die Heranwachsenden alles Wichtige über Bedürfnisse und Notwendigkeiten der Ponys. Ab einem Alter von sechs Jahren können Kinder auch im richtigen Reitunterricht an der Longe teilnehmen. Dort können sie die wichtigsten Gangarten wie Schritt, Trab und Galopp lernen.

Aber nicht nur Kinder, auch Erwachsene kommen auf dem Islandhof auf ihre Kosten. Alle Reitschüler lernen dabei die Psychologie und Verhaltensweise von Pferden besser kennen. Außerdem dürfen sie die Tiere Satteln, Führen und Putzen.

Islandhof Usedom
Mellenthin
https://islandhof-usedom.de