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Usedoms Strandpromenade vielseitig erleben

22.06.2020, von Konstanze Eichner

Europas längste Strandpromenade auf Usedom

Seit dem Jahr 2011 ist Usedom um eine Attraktion reicher. Usedoms Strandpromenade verbindet seither nicht nur die Kaiserbäder miteinander, sondern führt bis nach Polen. Europas längste Strandpromenade steht damit für einen wichtigen Teil der deutsch-polnischen Geschichte. Entlang der Flaniermeile erwartet den Besucher nicht nur der Strand an der Ostsee, sondern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Ein Strandspaziergang über die kilometerlange Promenade lädt zum Flanieren, Verweilen und zu sportlichen Aktivitäten ein. Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Inlinern lässt sich das Gebiet entlang des gut ausgebauten Fuß- und Radweges erkunden.

Die Strandpromenade führt von Swinemünde nach Bansin

Usedoms Strandpromenade verbindet die Kaiserbäder im deutschen Teil mit dem polnischen Teil der Insel. Über eine Strecke von insgesamt zwölf Kilometern führt sie von Swinemünde, polnisch Swinoujscie, durch die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf bis nach Bansin. Sie ist damit nicht nur Europas längste Strandpromenade, sondern ermöglicht auch einen grenzüberschreitenden Spaziergang.

Die Flaniermeile ist über die gesamten zwölf Kilometer allerdings nicht mit einer einheitlich asphaltierten Strandpromenade vergleichbar, sondern am Weg zeigen sich die Unterschiede der Orte. Ein großer Teil der Promenade zählt zu Heringsdorf. Ein Weg entlang der Ostsee lädt zu Strandspaziergängen ein, zum Einkaufen oder zur Einkehr in einem der Cafés und Restaurants. Ein anderer Teil der Promenade führt zwischen Ahlbeck und Swinemünde durch ein auf den ersten Blick unscheinbares Waldstück. Doch genau dieser Teil ist einer der wichtigen, geschichtsträchtigen Teile. Denn dort verlief lange Zeit die „grüne Grenze“ und teilte Usedom.

Die Grenze früher und heute

Grenzüberschreitende Strandspaziergänge auf Usedom waren in der früheren Zeit keine Selbstverständlichkeit. Die Grenze wurde lange Zeit durch einen Zaun geschützt und bewacht. Diese Teilung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg erwirkt und selbst mit dem Fall des Eisernen Vorhangs nicht aufgehoben. Damit war es für Besucher lange Zeit nicht möglich, einfach vom deutschen Teil der Insel hin zum polnischen Teil zu laufen. Doch genau das erscheint mittlerweile unvorstellbar. Wer in der heutigen Zeit über Usedoms Strandpromenade läuft, wird den Grenzübertritt in Ahlbeck wohl nicht bemerken. Deshalb wurde ein kleines Tor aufgestellt, dass in Form einer Klammer die Orte und damit auch die Länder miteinander verbindet. Und auch der Weg zwischen Ahlbeck und Swinemünde zeugt noch von der Geschichte. Dieser wurde nach Aufhebung der Grenzsicherung angelegt. Eigentlich ist die Strandpromenade auf Usedom nicht neu. Lediglich die Streckenteile zwischen Ahlbeck und Swinemünde wurden durch einen 3,6 Kilometer langen Weg miteinander verbunden. Damit entstand eine einzigartige, kilometerlange Flaniermeile. Das wurde jedoch erst möglich, seitdem Pass- und Grenzkontrollen mit dem Beitritt Polens zum Schengen-Abkommen im Jahre 2007 nicht mehr erforderlich waren.

Sehenswürdigkeiten entlang der Strandpromenade

Die Einigung Europas wird an Usedoms Strandpromenade sicht- und erlebbar. Auf beiden Seiten sprechen viele Gäste deutsch und polnisch gleichermaßen und entlang des Wegs wurden fast alle Schilder zweisprachig gestaltet. Zugleich wurde an der freigegebenen Grenze eine rund 400 Quadratmeter große Aussichts- und Begegnungsplattform angelegt.

Für viele Besucher zählt der Usedomer Strand sicherlich zu den Highlights der Promenade. Bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade gibt es jedoch viel mehr zu entdecken. Die Bäderarchitektur und die zahlreichen Bauten entlang der Flaniermeile zeugen von der langen Geschichte der Seebäder. Unter den Sehenswürdigkeiten befinden sich auch die drei Seebrücken am Usedomer Strand, berühmte Hotels und beeindruckende Villen. Während des Ausfluges auf Usedoms Strandpromenade laden zahlreiche Geschäfte zum Einkaufen sowie Cafés und Bars zum Verweilen ein. Beliebt sind auch die traditionellen Fischbuden und Restaurants, in denen nicht nur Usedomer Spezialitäten serviert werden.

Welche Aktivitäten werden entlang der Usedomer Strandpromenade geboten?

In der heutigen Zeit ist Usedoms Strandpromenade eine beliebte Flaniermeile. Sie zieht zahlreiche Besucher tagtäglich für einen Strandspaziergang an, lädt zum Entspannen auf einer der Bänke oder an Usedoms Strand ein oder auch zu sportlichen Aktivitäten. Viele Jogger, Radfahrer und andere Sportler nutzen die gut ausgebaute zwölf Kilometer lange Strecke für ihre sportlichen Aktivitäten. Die Gehwege verfügen dazu über einen integrierten Radweg und sind beleuchtet. Damit steht einem Strandspaziergang, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auch am Abend oder in den frühen Morgenstunden nichts im Wege. Besonders beliebt sind Strandspaziergänge entlang des Usedomer Strandes, Wanderungen entlang der Kaiserbäder und Walken - alleine oder gemeinsam mit anderen Reisenden. Auch mit dem Segway oder Inlinern wird der Weg zwischen Deutschland und Polen gerne befahren. Darüber hinaus haben sich entlang der Promenade zahlreiche Angebote für aktive Besucher angesiedelt. Dazu zählen unter anderem:

  • Trimm-Dich-Plätze
  • Spielplätze für Kinder
  • Minigolfanlagen
  • Therme mit Schwimmbad

An vielen Stellen entlang der Promenade besteht die Möglichkeit, sich Fahrräder für die ganze Familie auszuleihen.

Usedoms Strandpromenade ist einzigartig

Die Möglichkeit, von Deutschland nach Polen zu laufen und dabei einige der beeindruckenden Sehenswürdigkeiten der Kaiserbäder zu entdecken, zieht viele Besucher an. Die zwölf Kilometer lange Strandpromenade ist einzigartig und wird nicht nur für den Strandspaziergang an der Ostsee genutzt. Sie bietet ideale Bedingungen zum Flanieren, Einkaufen aber auch für sportliche Aktivitäten. Unweit der Usedomer Strandpromenade befinden sich zahlreiche weitere Attraktionen, beispielsweise das Tropenhaushaus Bansin. Damit ist Usedoms Strandpromenade ein idealer Ausgangspunkt für weitere Ausflüge, um die Insel bei einem Urlaub zu erkunden.

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