Moin, Ahoi und ein gesundes neues Jahr wünsche ich dir! Auch, wenn das neue Jahr nun schon begonnen hat, lass uns zunächst zusammen noch in den Dezember reisen:

Adventszeit und die neuen Regeln

Es ist Adventszeit, die Tage werden immer kürzer und es wird früh dunkel. Dennoch liebe ich diese Jahreszeit! Alles ist so schön weihnachtlich geschmückt, es leuchtet und funkelt überall. Nur kaum ein Mensch ist zu sehen, der diesen Anblick genießen kann. Die noch immer anhaltende Corona-Pandemie und die 2G+ Regel hat dann doch einige Urlauber abgehalten oder auch gehindert, seinen Winterurlaub auf Usedom zu verbringen. Gefühlt täglich kam eine neue Regel hinzu oder wurde wieder geändert. Erst hieß es, dass Hotelgäste sich täglich testen müssen, dann wieder nur alle drei Tage, dann aber doch wieder täglich, wenn du frühstücken oder eben auch im Restaurant zu Abend essen möchtest. Dann mussten auch teilweise noch die Wellnessbereiche geschlossen werden und eine Stornierung folgte nach der anderen. Viele Cafés, Restaurants und sogar einige Hotels haben sich dazu entschieden, kurzfristig zu schließen. Einige Urlauber ließen sich davon aber nicht beirren, dann testen wir uns eben täglich – Sicherheit geht vor.

Weihnachten auf Usedom – vom Weihnachtsstress keine Spur

Pünktlich in der Nacht zum Heiligabend fielen die ersten Schneeflocken und es war ziemlich frostig. Die Sonne kämpfte sich immer wieder durch und dick eingepackt konnten die wenigen Weihnachtsurlauber die knackige Ostseeluft richtig gut genießen. Wer jetzt seinen Kurzurlaub auf Usedom verbracht hat, den erwartete eine ganz besondere Zeit: Besinnliche Ruhe und weihnachtliche Stimmung. Selbst das sonst so belebte Erdbeerdorf war regelrecht leergefegt und ich hatte mal richtig Zeit und Platz zum Stöbern. Es duftet nach frisch gebackenen Plätzchen und alles ist wieder so zauberhaft weihnachtlich geschmückt. Vom Weihnachtsstress keine Spur.

2G+ hinderte mich persönlich nicht daran, an den Festtagen das ein oder andere Café und Restaurant zu besuchen. Am Heiligabend gab es noch traditionell Würstchen mit Kartoffelsalat in den heimischen vier Wänden bzw. in unserer gemieteten Strandwohnung, welche sich aber schon wie ein zweites zu Hause anfühlt. Ja, auch ich als Einheimische verbringe meinen Urlaub auf dem Eiland. Am ersten Feiertag gingen wir abends essen und ließen uns mit einem 4-Gang-Menü im Hotel & Restaurant Weißes Schloß in Heringsdorf verwöhnen. Geräucherte Entenbrust, geschmorte Gänsekeule und Mohnkaiserschmarrn – was für ein Gaumenschmaus, dafür hätten wir wohl den ganzen Tag in der Küche stehen müssen. Da nutze ich doch lieber die Zeit für einen ausgiebigen Strandspaziergang oder für einen Bummel durch die Kaiserbäder - mit Zwischenstopp beim Kaffeeklaus versteht sich. Auf dem Weg zum Abendessen wird sich eben schnell getestet, dauert direkt drei Minuten. Termin vorreservieren, einchecken, testen und auf dem Weg zum Restaurant bekommst du auch schon nach fünfzehn Minuten dein Ergebnis auf dein Smartphone geschickt. Nur negativ sollte der Test dann sein, sonst kann das Weihnachtsfest auch mal schnell ins Wasser fallen. Ein mulmiges Gefühl hat man dann irgendwie doch. Vielleicht entscheiden sich auch deswegen einige, lieber zu Hause zu bleiben. Spontan über die Feiertage einen Tisch zu reservieren - was sonst schon Monate im Voraus geplant werden muss, war in diesem Jahr gar kein Problem. Die Hotelrestaurants waren relativ gut gefüllt. So sah es aber tatsächlich nicht in jedem Restaurant aus und man blickte auch in viele traurigen Augen der Besitzer.

Der Jahreswechsel und seine Ostseefans

Spätestens zum Jahreswechsel sollte sich dies dann aber schlagartig ändern. Es kommen von Tag zu Tag immer mehr Menschen, Urlauber wie auch Tagesgäste auf die Insel. Zum Glück sind noch einige Glühweinstände und Bratwurstbuden aufgebaut, die wohl das Geschäft ihres Lebens machten. Denn viel bieten kann Usedom seinen Silvestergästen sonst in diesem Jahr nicht wirklich. Keine Tanzveranstaltungen, kein Feuerwerk, keine Freizeitangebote. Täglich wurde ich gefragt, was man denn Silvester auf Usedom machen könnte – meine Antwort lautete immer wieder: Am Strand spazieren… Über das verbotene Feuerwerk bin ich persönlich nicht wirklich traurig. So bleibt der Strand und die Ostsee auch in diesem Jahr wieder sauber und klar. Zumindest haben Urlauber aber wieder die Möglichkeit, nach Usedom zu reisen und die frische Ostseeluft zu genießen. Selbst am Neujahrsmorgen zog es die wahren Ostseefans bei Regen und Seenebel an den Strand. Menschenmassen zogen von Seebrücke zu Seebrücke und wieder bildeten sich lange Schlange an den Glühweinständen. Ein mittlerweile ungewohntes Bild und auch schon einen Tag später sollte sich dieses auch wieder ändern. Die Strände und Promenaden sind wieder menschenleer, die Silvestergäste abgereist. Wer jetzt die Möglichkeit hat, nach Usedom zu reisen, dem kann ich dies nur sehr empfehlen. Kräfte sammeln, Ostseeluft tanken und die Ruhe genießen.

Mein Jahresrückblick

Dezember 2021, schon wieder ist ein ganzes Jahr vergangen. Auch mein Jahr als offizielle Inselbloggerin von Usedom – zumindest die Zusammenarbeit mit der Usedom Tourismus GmbH, aber ich mache natürlich weiter. Mit neuen Ideen und vielen Inspirationen, welche ich auch aus der Kooperation mit der UTG dazugewonnen und einiges gelernt habe. Mein Jahr endet nun also mit einem weinenden sowie mit einem lachenden Auge, aber ich bin sehr dankbar und glücklich.


Ich erinnere mich, dass mein Jahr als Inselbloggerin mitten im Lockdown begonnen hat. Eine große Herausforderung über die Insel zu berichten, wenn alles geschlossen ist. Gut, dass wir einen atemberaubenden Winter hatten, mit einer dicken Schneeschicht und großen Eisschollen, die einem die Sicht auf die Ostsee versperrten. Jeden Tag konnte ich dich mit an den Strand nehmen und dich neben dem Winterwonderland auch mit grandiosen Sonnenaufgängen faszinieren. Ich erinnere mich so gern an diese außergewöhnlich Zeit zurück, aus einer ganz anderen Perspektive.


Mein schönstes Erlebnis war dann im März, als ich bei eisiger Kälte und dennoch schönstem Wetter dem Fischer Uwe Krüger und seine Crew einen Tag begleiten durfte. So schöne Bilder sind entstanden mit einer traditionsreichen Geschichte und so viele liebe Menschen habe ich kennenlernen dürfen. Auch, wenn die Küstenfischerei aktuell sehr umstritten ist, bin ich persönlich sehr traurig über diese Entwicklung und über das Fischersterben. 


Im April wurde es dann so langsam etwas wärmer und ich entdeckte die Insel mit dem Fahrrad für dich. Ich muss tatsächlich zugeben, es lässt sich ziemlich entspannter Radfahren, wenn es nicht so überfüllt ist und ich hatte somit viel Zeit, jede Ecke von Usedom für dich zu erkunden. Ich freue mich auch jedes Mal sehr, über das Feedback und die Bilder, welche mir dann von euren Touren zugesandt werden. Ab Mai sollte es dann auch allmählich wieder losgehen. Sicherheitskonzepte wurden geschrieben und die Insulaner freuten sich nach sieben Monate Lockdown auf seine ersten Gäste.

Die Läden, Hotels, Restaurants und Cafés öffneten wieder und schon im Juni durfte ich für dich all die schönen Gartencafés auf Usedom entdecken und durchprobieren. An Usedom fasziniert mich besonders, dass die Insel so facettenreich ist. Du hast auf der einen Seite die Ostsee und die Promenaden, wo sich die Hotels, Restaurants und Eiscafés nur so aneinander reihen und auf der anderen Seite das idyllische Hinterland mit verträumten Dörfern und kleinen Gartencafés. Dieser Blogbeitrag kam bei euch sehr gut an, denn viele kannten manch kleines Café noch gar nicht.


Im Juli war ich dann wieder sehr aktiv! Ich habe viele großartige Freizeitangebote wahrgenommen. Sei es eine Inselsafari, ein Törn mit der Weißen Düne oder eine Kanufahrt in den Sonnenuntergang. Jedes Erlebnis davon war so individuell und grandios und ich habe Ecken kennengelernt, da wäre ich in meinem ganzen Leben nicht hingefunden. Ich habe also noch einiges zu tun! 


Selbst mit der Herzogstadt Wolgast habe ich mich mal ganz intensiv auseinandersetzen können. Wolgast ist nämlich ziemlich facettenreich und ich bin noch immer absolut begeistert von dieser kleinen Stadt, durch diese ich doch sonst nur mit dem Auto durchfahre, um auf die Insel rauf oder runter zukommen.
Dabei hast du von Wolgast bzw. vom Turm der St.-Petri-Kirche doch die schönste Aussicht auf Usedom. Das und so viel mehr musst du unbedingt erleben! Die Gertrudenkapelle, das Rungehaus, die Kaffeemühle, das historische Rathaus, den Stadthafen und den kleinen aber sehr feinen Wolgaster Tierpark.


Im September neigte sich die Saison nun langsam dem Ende, zumindest auf den Campingplätzen von Usedom. Von Nord bis Süd und auch im Hinterland habe ich diese für dich entdecken dürfen. Noch immer ist mir die Nandalee Camping Idylle am Schmollensee in so schöner Erinnerung, dass ich mir wirklich mal einen Inselblog-Bus anschaffen muss, um das Campingfeeling für mich neu zu entdecken und um die Insel noch mehr erkunden zu können. Was meinst du?


Im Oktober standen Familienaktivitäten auf den Plan und es gibt tatsächlich keine schönere Jahreszeit dafür, als im Herbst. Es gibt so viel für Groß und Klein auf unserem Eiland zu entdecken! Und damit meine ich keine kunterbunten Hüpfburgen und Parks mit ausgestopften Tieren oder einen völlig überfüllten Freizeitpark. Zum Glück durfte ich auch viele Familien in der Ferienzeit Pilze sammeln sehen oder beim Drachensteigen zuschauen. Einfach die Natur auf Usedom genießen und das Kind ein Kind sein lassen. Fast jedes Seebad veranstaltete ein Drachenfest, die Bäume bzw. die Blätter auf dem Baumwipfelpfad leuchteten in den schönsten Herbstfarben und auch der Lichtzauberwald in Ückeritz mit seiner atemberaubenden Lasershow fand in diesem Jahr wieder statt. Überall leuchtet es in allen Farben und es wirkt richtig mystisch, wenn sich der Nebel auf den Boden legt. Die Lasertechnik bzw. die Lasershow, untermalt mir richtig guter Musik, beamen dich in eine völlig andere Welt. Ich war echt komplett beeindruckt.


Winterzeit ist Wellnesszeit! Dies erleben zu können auf meiner Heimatinsel – das wohl schönste Erlebnis für mich im ganzen Jahr. Wellness bedeutet aber auch für mich, nicht nur tolle Anwendungen genießen zu dürfen, sondern auch die reine Ostseeluft, der weiße endlos lange Strand und das magische Licht, wenn die Sonne auf- und untergeht. Nun hat Usedom einige großartige Wellnesshotels und Kosmetikstudios zu bieten und ein paar davon durfte ich besuchen und mich rundum verwöhnen lassen. Hast auch du den Blog gelesen und dich bereits verwöhnen lassen?


Ich werde mich auf jeden Fall weiter verwöhnen lassen – auch, um dich verwöhnen zu können! Hab einen ganz tollen Start ins neue Jahr und bleib vor allem schön gesund! Wir hören, lesen und schreiben uns! Auf Facebook, Twitter, TikTok, Instagram und auf meinem Blog:

www.marikas-inselblog.de

Moin & Ahoi sagt Marika – deine Inselbloggerin.


Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 38 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest.

Mittwoch, 08 Dezember 2021 10:34

Aus der Schaltzentrale der Usedomer Bäderbahn

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Maik Albrecht lenkt gemeinsam mit seinem Team den gesamten Busverkehr der Usedomer Bäderbahn. In der Leitstelle in Ahlbeck laufen alle Fäden zusammen. Als Disponent in der Abteilung Bus koordiniert er die Logistik der Linienbusse, des Fernreiseverkehrs, der Tagestouren und der mehrtägigen Erlebnisfahrten. Außerdem findet er als Teamleiter der Leitstelle im operativen Tagesgeschäft ständig Lösungen für kniffelige Fragestellungen. In diesem Monat ist er unser Inselgesicht.

 

Herr Albrecht, seit fünf Jahren koordinieren Sie als Disponent von der Leitstelle in Ahlbeck aus den gesamten Busverkehr der Usedomer Bäderbahn. Welche Angebote der UBB umfasst das alles?

Mit den Regionalbuslinien bedienen wir den Ortsverkehr in den Kaiserbädern und in Zinnowitz. Mit den verschiedenen Entdecker-Touren können Einheimische und Urlauber im zwei-Stundentakt jeden Winkel der Insel erreichen. Außerdem ist der Schülerverkehr an den Regionalbusverkehr gekoppelt. Mit der Fernbuslinie fahren wir 365 Tage im Jahr nach Berlin und Hamburg. Richtung Hamburg haben die Gäste die Möglichkeit, in Greifswald und Rostock aus- bzw. einzusteigen. Dieses Jahr haben wir ein neues Buchungssystem eingeführt, das die Ticketbestellung per Mausklick ermöglicht. Per App können die Kunden ihren Fahrschein bequem bis fünf Minuten vor Abfahrt buchen. Außerdem bieten wir Tagesfahrten an. Zu dieser Jahreszeit sind es vor allem Ausflüge zu den Weihnachtsmärkten in Rostock, Lübeck, Lüneburg, Hamburg oder Kopenhagen. Auf den Mehrtagesfahrten stehen z.B. der Besuch einer Musical-Aufführung kombiniert mit einer Stadtbesichtigung in Berlin oder Hamburg und mehrtägige Reisen z.B. in die Schweiz auf dem Programm. Diese Angebote, die sich unser Marketingteam einfallen lässt, erfreuen sich sehr großer Beliebtheit. Für Gäste, die gerne von zu Hause abgeholt und zu den Haltestellen der Buslinien gebracht werden möchten, bieten wir auch von Haus zu Haus Service an. Zu guter Letzt organisiert die UBB auch Fahrten nach ganz individuellen Wünschen. Wer also Ideen für Klassenfahrten, Betriebsausflüge oder Familienfeiern sucht, kann sich von unserem Marketing-Team beraten lassen.

Bei so vielen Buslinien und verschiedenen Touren ist es sicher nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren?

Das stimmt. Es stehen 57 Busfahrer, 31 Linienbusse, 6 Kleinbusse und 11 Reisebusse zur Verfügung, mit denen wir jonglieren. Wir arbeiten mit einer Dispositionssoftware, in der alle Fahrten und die Verfügbarkeit der Busfahrer und Busse koordiniert werden. Zunächst werden daraus die Monatspläne erstellt, die die Lenk- und Ruhezeiten, Urlaubswünsche und Lehrgänge der einzelnen Fahrer berücksichtigen. Die Pläne werden nach dem immer gleichen Schema erstellt und anschließend den Busfahrern nach dem Rotationsprinzip zugeordnet. Damit stellen wir sicher, dass die verschiedenen Schichten gerecht verteilt werden. Allerdings gibt es ständig tagesaktuelle Änderungen, auf die wir reagieren müssen. Zum Beispiel wenn sich Fahrer krankmelden oder wenn für gut gebuchte Tages- oder Erlebnistouren ein zweiter Bus eingesetzt werden muss. Den Regionalbusverkehr kann ich auf dem Monitor live verfolgen. Dort sehe ich genau, welcher Bus wie viele Minuten Verspätung hat. Wenn Fahrgäste anrufen und wissen wollen, wann ihr Bus kommt, habe ich darüber jederzeit Überblick. Machtlos sind wir allerdings bei Stau. Das kommt im Sommer natürlich öfters vor, dass die Busse feststecken. An den Haltestellen gibt es übrigens QR-Codes, mit denen die Kunden Informationen zu Verspätungen direkt einsehen können.

Was reizt Sie an dieser Aufgabe?

Der Job ist auf jeden Fall immer abwechslungsreich. Jeder Tag ist anders, und es kommt niemals Langeweile auf. Das gefällt mir. Man muss allerdings mit ganzem Herzen bei der Sache sein. Sobald man unkonzentriert ist, kann bei der Planung auch schnell etwas schief gehen. Oft ist Spontanität und Stressresistenz gefragt, wenn z. B. Stau den gesamten Fahrplan durcheinanderwirbelt. Dann heißt es Ruhe bewahren und Lösungen finden. Oft gibt es kniffelige Probleme zu lösen, wenn z.B. mitten im Sommerfahrplan plötzlich Schienenersatzverkehr zu organisieren ist. Am Ende des Tages bin ich jedenfalls immer stolz und zufrieden, wenn alles reibungslos klappt.

Außerdem sind Sie Teamleiter der Leitstelle. Welche Aufgaben haben Sie in dieser Funktion zu lösen?

Ich muss jeden Tag auf alles Mögliche gefasst sein. Es kommt immer wieder vor, dass Fahrzeuge plötzlich defekt sind und auf freier Strecke ausgetauscht werden müssen. Dann geht es darum, blitzschnell zu reagieren und ein neues Fahrzeug und einen freien Fahrer zu organisieren. Natürlich kommen auch manchmal Beschwerden der Fahrgäste bei uns in der Leitstelle an, welche wir nach besten Möglichkeiten versuchen zu lösen. Ansonsten verweisen wir auf unser Beschwerdemanagement. Wir hätten gar nicht die Zeit, auf die Fragen der Anrufer einzugehen.

Im Regionalbusverkehr fahren die Busse in jeden Winkel der Insel. Welche Touren bieten Sie an und gelingt es, Einheimische und Urlauber zu überzeugen, das Auto auch mal stehen zu lassen?

Auf den Insel-Entdecker-Touren erreichen Sie jede entlegene Ecke auf der Insel. Die Busse der Achterland-Tour fahren über Benz, Mellenthin und Usedom Stadt bis nach Liepe und Warthe. Auf der Hafftour geht es von den Kaiserbädern entlang der Haffküste über Kamminke, Zirchow, Stolpe in der Usedomer Winkel. Im Inselnorden führen die Routen von Zinnowitz auf den Gnitz oder von Wolgast über Trassenheide nach Karlshagen. Die Route der Fischerdörfer-Tour führt von Wolgast über Kröslin und Freest nach Lubmin. Vor allem Urlauber schätzen dieses umfangreiche Angebot, um die Insel oder die Region zu erkunden. Aber auch immer mehr Einwohner der Insel Usedom nutzen unser Angebot. Das können wir an den wachsenden Fahrgastzahlen erkennen.

Ein schöner Anreiz ist die KaiserbäderCard, die Kurkarteninhaber seit 2018 berechtigt die UBB-Busse in den Kaiserbädern kostenfrei zu nutzen. Im Rahmen des vom Land MV geförderten Projektvorhabens „Modellregion Insel Usedom und Stadt Wolgast“ wird dies für die gesamte Insel angestrebt. Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit der KaiserbäderCard gemacht?

Seitdem die Kaiserbädercard eingeführt wurde, können wir einen stetigen Zuwachs an Fahrgästen beobachten. Vor allem die Buslinie zwischen den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin wird sehr frequentiert. Die Busse fahren in den Sommermonaten im 20 Minuten-Takt. Seit zwei Jahren ist Ückeritz ebenfalls in das Netz dieses Kurkartenangebots eingebunden. Die Patienten der Reha-Klinik nutzen die Busse gerne, um Ausflüge in die Kaiserbäder zu unternehmen. Auch ist so der Knotenpunkt Bahnhof Schmollensee zwischen Achterland-Bussen und dem Regionalverkehr der DB-Regio gut zu erreichen. Das Angebot der KaiserbäderCard gilt auch für die UBB-Busse, die bis Freest und Kröslin fahren. Einzige Ausnahme ist die Linie Wolgast – Greifswald. Wir würden es sehr begrüßen, wenn die kostenfreie Nutzung des Busangebots der UBB mit der Kurkarte zukünftig für die gesamte Insel eingeführt würde.

In der Anfangszeit der Corona-Pandemie war die UBB heftig von den Einschränkungen betroffen. Mit welchen Hygieneschutzmaßnahmen sorgt die UBB jetzt dafür, dass der Busbetrieb wieder reibungslos funktionieren kann?

Natürlich setzen wir alle erforderlichen Hygiene-Schutzmaßnahmen bestmöglich um. So werden die Fahrzeuge häufiger gereinigt und desinfiziert und die Fahrgast-Kapazität beschränkt. Die Fahrer tragen medizinische Masken, auch für die Fahrgäste gilt die Maskenpflicht. Wer seine Maske vergessen hat, kann nachträglich beim Fahrer eine Maske erwerben. Außerdem haben wir die Busse wieder mit Scheiben ausgestattet, die den Busfahrer vom Fahrgastraum trennen.

Haben Sie einen Lieblingsort auf der Insel?

Ich mag den Inselnorden sehr. Er ist naturbelassen und viel ruhiger als die Kaiserbäder. Besonders gerne gehe ich zwischen Peenemünde und Karlshagen am Strand spazieren. Oder auch durch den hügeligen Küstenwald hinter den Dünen – der ist etwas Besonderes.

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Karina Schulz für usedom.de am 16.11.2021.

Jahreszeitencamping mit Erholungsgarantie

Camping erlebt seit einiger Zeit ein Revival und trifft den Puls der Zeit. Camping ist im Trend! Vollkommene Freiheit und zugleich nostalgisch schön mit der Moderne des Jahres 2022 finden Sie auf dem Campingplatz „Ostseeblick“ in Trassenheide vor.

Campen im Winter oder?

Morgens direkt mit den Füßen im Schnee stehen, die mineralhaltige Ostseeluft einatmen danach als einer der ersten Gäste am breiten Strand spazieren gehen. Das kann Ihr perfekter Start in den Winterurlaubstag sein. Der Campingplatz „Ostseeblick“ befindet sich im familienfreundlichen Ostseebad Trassenheide und hat zwischen Weihnachten bis ins neue Jahr hinein geöffnet. Das Sommercamping schließt sich in der Zeit von April bis Oktober an.

Die Ostsee direkt hinter der Düne

Direkt hinter der Düne im prachtvollen Kiefernwald liegt der Campingplatz „Ostseeblick“. Das heilende Reizklima ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. Die Ostsee, deren beruhigendes Rauschen direkt vom Campingplatz aus zu hören ist, steht für ein erfrischendes Winterbad bereit. Für alle die sich davor noch scheuen ist das Badeerlebnis im Frühjahr, Sommer und Herbst ein Highlight. In den Spitzenzeiten können über 20 Grad Wassertemperatur erreicht werden. Das alljährliche Eisbade-Spektakel am Strand ist eines der Winterspecials und lockt Gäste in das Ostseebad Trassenheide.

Sicherer Familienurlaub

Natur von seiner schönsten „OstSee“-Seite erleben Sie am fein pudrigen Strand des Ostseebades. Der ausgedehnte Flachwasserbereich ist insbesondere für Familien mit Kindern zum Baden geeignet. Sicherheit steht im sonnenreichsten Ort der Insel Usedom auf oberster Ebene, das zeigt sich unetr anderem durch die Auszeichnung als „Lifeguarded Beach“. Das ist auf der Insel Usedom einzigartig. Neben der Sicherheit finden Sie in Trassenheide hervorragende und stets geprüfte Wasserqualität vor. In Verbindung mit den zahlreichen Umweltaktivitäten ist der Strandabschnitt des Campingplatzes mit dem internationalen Qualitätssymbol „Blaue Flagge“ ausgezeichnet. Trassenheide hat sich der Familienfreundlichkeit verschrieben und erfolgreich die Auszeichnung als „Familienfreundlicher Tourismusort“ erhalten.

Auf dem Campingplatz zuhause fühlen

Direkt auf dem Campingplatz befinden sich zwei Spielplätze, moderne Sanitärgebäude, ein Service-Center mit Mietkühlfächern und eine vollautomatische Reinigungsstation für Toilettenkassetten. Das 2020 fertiggestellte Sanitärgebäude wartet mit Mitbädern und einem großen Kinderbad auf. Moderne tritt Natur und stets im Sinne mit dem Einklang der Natur. 320 Stellplätze bietet der Campingplatz, davon sind 250 Stück für die mobilen Camper vorgesehen, welche z.B. mit Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil einen Stellplatz erhalten. Familiäre Atmosphäre hat oberste Priorität. Direkt am Platz befindet sich ein Geschäft für Dinge des täglichen Bedarfs und eine kleine Gaststätte. Ein Fischhändler der frischen Fisch in unterschiedlichsten Variationen vertreibt oder auch das Fischbrötchen anbietet, ist zentral direkt auf dem Campingplatz aufgestellt.

Vergnügen und vergnügt sein

Vom Campingplatz „Ostseeblick“ direkt in das pulsierende Leben bei den zahlreichen touristischen Anbietern in Trassenheide, um die Balance zwischen Erholung und Erleben zu schaffen. Das Ostseebad wartet mit der höchsten Dichte an Kultur auf. Europas größte Schmetterlingsfarm, das Kinderland „Usedom Park“, die Minigolfanlage „Piraten der Ostsee“, das Wildlife Usedom und der Piratenpark Insel Usedom haben Ihre Pforten saisonal und ganzjährig geöffnet.

Ganzjährig werden abwechslungsreiche Veranstaltungen, angefangen vom Eisbade-Spektakel über das Usedomer Tanzfestival mit Stars aus der TV-Show „Let´s dance“ und Silvesterevents, geboten. Führungen mit Naturexperten, Konzerte auf der Konzertmuschelbühne, Kinderanimation und Sportveranstaltungen ergänzen das Angebot. Das Motto ist „Place to be – Erholen und Erleben“. Das Ortsmaskottchen Fiete, ist der kuschlige Ferienfuchs und gibt auch gerne bei der ein oder anderen Veranstaltung Autogramme.

Nur ein paar Minuten direkt vom Campingplatz entfernt befindet sich der Sportstrand des Ostseebades. Die „Surfbox-Usedom“ bietet Surfkurse, SUP und diverse weitere Wassersportangebote an. Bei entspannter Musik kann der Abend beim Sonnenuntergang und in schöner Atmosphäre chillig ausklingen.

Vergnügen Sie sich auch einfach einmal mit der Ruhe, die im Ostseebad Trassenheide vorzufinden ist: Urlaub an – Gedanken aus!

 

Buchen Sie jetzt Ihre Erholung.

 

Montag, 29 November 2021 15:01

Winterzeit ist Wellnesszeit auf Usedom

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Wellness erleben auf meiner Heimatinsel – das wohl schönste Erlebnis für mich im ganzen Jahr. Wellness bedeutet aber auch für mich, nicht nur tolle Anwendungen genießen zu dürfen, sondern auch die reine Ostseeluft, der weiße endlos lange Strand und das magische Licht, wenn die Sonne auf- und untergeht. Nun hat Usedom einige großartige Wellnesshotels und Kosmetikstudios zu bieten und ein paar davon durfte ich besuchen und mich rundum verwöhnen lassen.

 

Strandhotel Heringsdorf - Ankommen. Durchatmen. Wohlfühlen.

Genau dieses Motto hat das Strandhotel gewählt, weil es genau die Worte sind, die sich die Gastgeber für ihre Gäste wünschen und genau dieses Gefühl wurde auch mir sofort vermittelt. Die stellvertretende Hoteldirektorin Cornelia Siewert hat mich persönlich und herzlich empfangen und mich direkt mich in die Wellnessoase begleitet. In der Umkleidekabine war auch schon eine Wellnesstasche mit Handtüchern, Bademantel und Badeschlappen vorbereitet. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn tatsächlich kam ich mal wieder völlig unvorbereitet an. Nachdem ich mich umgezogen habe, hat mich meine Masseurin Violetta direkt empfangen – eine ganz bezaubernde Frau. Ich habe mich sofort wohl gefühlt! Violetta hat mir sogleich die Behandlungsräume gezeigt und alles sehr detailliert erklärt. Verwöhnt wurde ich mit einem Fango-Trio. Ich wurde also mit einer Fango-Packung ganz behutsam eingecremt, Violetta hat sich immer sehr um mein Wohl gekümmert. Anschließend wurde ich wie ein Baby auf der Fango-Liege eingewickelt. Die Verpackung wurde langsam mit 35 Grad warmen Wasser gefüllt und du schwebst 20 Minuten wie auf Wolke sieben. Wie ein Baby schaukelte ich langsam wie in einer Wiege und ich konnte dabei völlig abschalten und entspannen. Wie ein Baby habe ich mich aber auch benommen, als Violetta mich wieder langsam und behutsam aus der Verpackung holte. NEIN! Ich möchte gern den ganzen Tag hier liegen bleiben! Doch Violetta erklärte mir, dass dies dann therapeutisch keinen Sinn machen würde. Überredet. Mich erwartete nach der Packung aber auch noch eine großartige Massage. Endlich mal wieder eine mit Druck und nicht eine dieser Streichelmassagen. Das hat mir sehr gut getan. Anschließend ließ Violetta mir noch ein Bad ein. Mit Bad meine ich eine Whirlpoolwanne mit Lichttherapie und 200 Massagedrüsen. Auch diese Massage oder viel mehr die Drüsen machten ordentlich Ballett. Kurz habe ich mich gefühlt, wie auf einer Flughafenlandebahn. Es ist anfangs ziemlich laut. Das Wasser war jedoch angenehm warm, wechselte immer wieder das Licht und ich ließ meinen ganzen Körper ordentlich von den Massagedrüsen bearbeiten. Ein wunderbares Trio, welches ich echt nur empfehlen kann.

Nun sollte mich aber noch ein weiteres Highlight erwarten. Violetta fuhr mit mir in die oberste Etage, in die Panorama-Etage, um genauer zu sein. Dort befindet sich ein rundum verglaster Ruheraum mit Terrasse und direktem Blick auf die Ostsee sowie eine Panorama-Sauna. An der Teestation bereitete ich mir einen Wellnesstee zu, kuschelte mich sogleich auf eine Liege in eine dieser flauschigen Decken und genoss einfach nur diese traumhafte Aussicht auf das Meer. Me(e)hr Wellness geht nicht! Hier passt dies Zitat wohl am besten. Nachdem ich wieder zu mir gekommen bin, machte ich mich auf den Weg nach unten zum Bademantelgang. Am Fitnessraum vorbei gelangte ich zum Sole-Außenpool. Dieser Pool, mit zweiprozentiger Heringsdorfer Sole, ist wohl warm mit 30 Grad temperiert und lädt durchgehend das ganze Jahr zum Badevergnügen ein. Die Heringsdorfer Jodsole wird aus einer Tiefe von 408 Metern gefördert, hat einen Salzgehalt von ca. 4% und wird somit als mittelstarke Sole klassifiziert. Diese Sole wirkt gegen Erkrankungen der Haut, des Stütz- und Bewegungsapparates, Herz-Kreislauf, Magen-Darm, Atemwege, Psychosomatische Erkrankungen und Schlafstörungen, Kinderkrankheiten und Gynäkologische Erkrankungen. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal für das Strandhotel Heringsdorf. Ankommen, Durchatmen, Wohlfühlen – eine kurze und sehr treffende Beschreibung für dieses traditionsreiche Haus der Familie Dr. Molik im Kaiserbad Heringsdorf. Hier war ich ganz bestimmt nicht das letzte Mal.

 

Kaiser Spa Hotel zur Post in Bansin – hier wird Entspannung fühlbar.

Bleiben wir noch einen Moment in den Kaiserbädern. Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin haben eine Vielzahl an großartigen Wellnesshotels zu bieten. Für mich war die Wahl für das Kaiser Spa Hotel zur Post enorm wichtig, weil ich auch unbedingt die Top 10 Spa Managerin des Jahres 2020 Mandy Pagel kennenlernen wollte. Mandy ist eine staatlich anerkannte und geprüfte Kosmetikerin, Masseurin, Visagistin und Ausbilderin. Und das ist noch lange nicht genug. Sie ist General Spa Managerin von nicht nur einem Hotel, sondern sogar von drei Häusern der Rovell Hotels. Zwei davon liegen in Bansin und eines aber auch im Allgäu, welches sie mindestens einmal im Monat besucht und nach dem Rechten schaut. Eine Menge Arbeit, aber auch großartige Aufgabe für Mandy, die dabei immer noch zauberhaft aussieht. Eine Spa Managerin aus Leidenschaft und voller Hingabe – so habe ich Mandy tatsächlich kennengelernt. Der Wellnessbereich im Kaiser Spa Hotel zur Post ist ziemlich groß, es gibt sehr viele unterschiedliche Behandlungsräume, ein großes Schwimmbad mit Außenpool und sogar einer Cocktailbar im Außenbereich. Diese ist zwar nur in den warmen Monaten geöffnet, der Außenpool jedoch ganzjährig. Dann stehen hier im Garten auch viele Sonnenliegen und du kannst dem Trubel am Strand entfliehen und einfach nur das Leben genießen. Zwischen dem Schwimmbad und Saunabereich gibt es weitere kleinere Ruheräume, was ich echt toll finde, denn so kannst du dich auch ein wenig zurückziehen, dich auf den großen Liegen in deinen Bademantel kuscheln und einfach mal abschalten. Und genau das habe ich gemacht, denn zuvor wurde ich mit einer grandiosen Thai Massage verwöhnt. Nun ja, verwöhnt ist eigentlich der falsche Ausdruck, denn hier geht es echt zur Sache. Die thailändische Masseurin mit dem Namen Nicki hat mich komplett auseinander genommen. Es wurde gedrückt, gezogen und gedehnt – ein schönes Gefühl, wenn der Schmerz dann nachlässt. Nach dieser Behandlung habe ich mich tatsächlich gefühlt, wie neu geboren! Anschließend durfte ich dann im Floatingbad komplett abschalten und mich einfach nur treiben lassen. Eine echt gute Kombi. Wieder schwebte ich auf Wolke sieben, zu harmonisierenden Klängen und beruhigendem Farbenspiel im 35 Grad warmen Solebad. Der Zustand von Schwerelosigkeit und Tiefentspannung in diesem Salzwasserschwebebad war für mich zunächst sehr ungewohnt, aber nach ein paar Minuten habe ich es wirklich sehr genossen. Überhaupt habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt, so dass ich den Kaiser Spa unbedingt nochmals besuchen muss, denn mich hat außerdem auch der Private Spa sehr beeindruckt. Eine exklusive Wohlfühloase in ganz privater Atmosphäre mit Whirlpoolwanne, Finnischer Sauna, Dampfbad, Pflegeprodukten und einer Flasche Champagner und Knabbereien – zwei Stunden nur für dich und deinem Partner oder Partnerin oder mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin! Eigentlich auch ein tolles Weihnachtsgeschenk, oder?

 

Balmer See Hotel Golf & Spa – Die Balmer Seele

Von den Kaiserbädern aus geht es nun direkt in das schöne Hinterland der Insel Usedom! Und zwar in das kleine verträumte Dörfchen Balm. Für mich die schönste Gegend für Wellness. Ruhe. Idylle. Entspannung. Charmant eingebettet in die geschützte Naturlandschaft des Achterwassers liegt das Balmer See Hotel in einem der schönsten Buchten der Insel Usedom. Schon der Weg durch die kleinen engen Straßen vorbei an reetgedeckten Häusern entspannt mich bereits total. Die Spa Managerin Jaqueline Baumann erwartet mich schon und wir erkunden zusammen den Spa Balmer Seele. Total begeistert war ich von dem Schwimmbad mit Außenteich. Ja, du liest richtig, nicht Außenpool, sondern Außenteich mit einem herrlichen Blick auf den Balmer See. Genutzt habe ich diesen zwar nicht, das war mir dann zu dieser Jahreszeit doch etwas frisch. Dann lieber ab in die Sauna! Mit einer finnischen Trockensauna, einer Softsauna, zwei Dampfsaunen sowie der Infrarotsauna findet wohl jeder seine passende Umgebungstemperatur. Eine besondere Form der Abkühlung bietet hier die Eisgrotte, in der du ein erfrischendes Peeling für die Haut erleben kannst. Der Ruheraum ist auch hier wieder kein gewöhnlicher Ruheraum, sondern ein Salzruheraum – nicht nur perfekt zum Entspannen, sondern auch gut für deine Gesundheit. Was ich bisher auch nicht kannte, ist diese einzigartige Schwebeliege von Wavebalance, auf der du ausgewählte Massage-Rituale in einer völlig neuen Dimension erleben kannst. Die Umgebung des Raumes wurde sehr sorgsam in der Art gestaltet, dass du auch mental bestens Abschalten kannst. Für mich wieder ein ganz magischer Ort. Jetzt kommen wir aber zu meinem absolutem Highlight! Der Asia-Pavillon! Einmal Asien und zurück, ganz ohne Zeitverschiebung, das gibt es wohl nur in Balm! In der deutschlandweiten Welt der SPA's ist der Asia Pavillon nämlich einmalig. Freddy, der übrigens aus Sri Lanka stammt, empfängt mich schon vor seinem Palast. Zusammen schreiten wir durch das Sonnentor und verlassen die Insel Usedom. Der Zen Garten begleitet uns auf dem Weg in den Asia Pavillon und stimmt mich schon jetzt auf meine Zeit voller Ruhe und Entspannung ein. Beim Betreten des Asia Pavillons empfängt mich der Duft von Kirsch- und Zedernholz und ich spüre sofort, dass ich angekommen bin. Hausschuhe standen selbstverständlich auch schon für mich bereit. Nun erwartet mich eine völlig andere ayurvedische Massage, als ich bisher schon kannte. Freddy hat nicht nur eine ganz bestimmte Massagetechnik, sondern passt sich den Verspannungen jeden Körpers an und du kannst diese Energie sofort spüren. Ich hatte wirklich das Gefühl, ich liege am Strand von Sri Lanka und konnte komplett entspannen. Das fällt mir nicht immer leicht. Nach dieser grandiosen Massage durfte ich Platz auf einer Liege mit direktem Blick auf den Balmer See nehmen. Freddy brachte mir einen Tee und erzählte mir ein paar Anekdoten aus seinem Leben. Ein sehr weiser Mann – er ist Buddhist - und ich merkte sofort, wie ich mich bei jeder Geschichte selbst reflektierte. Gute Gespräche gehören meiner Meinung nach auch zu einer richtig guten Wellnesstherapie. Freddy nahm sich außerdem die Zeit und zeigte mir alle Räume im Asia Pavillon und erklärte mir alles ganz genau. Es gibt sogar einen Yogaraum – ein spannendes Thema für mich, denn leider habe ich mein Yoga ganz schön schleifen lassen. Wobei Freddy mit hauptsächlich Balance-Übungen zeigte, bei denen du echt in dich gehen musst, um deine Konzentration zu finden und deine Balance zu halten. Gleich nebenan geht es schon wieder ganz anders zur Sache! Ein großer heller Raum, mit großen Massageliegen, die fast schon ebenerdig sind und darüber sind Stangen montiert. Auch hier im Asia Pavillon werden nämlich Thai Massagen durchgeführt, mit Händen und Füßen. Im nächsten Raum steht eine große runde Holzwanne. Eine original Nussholzwanne mit einem unvergleichbaren Blick auf den Balmer See. Tatsächlich auch für Paare geeignet, was ich ziemlich romantisch finde. Gleich nebenan steht übrigens auch noch eine kleine Sauna aus Holz. Hier setzt du dich einfach rein und nur dein Kopf schaut noch raus – natürlich wieder mit einem atemberaubenden Blick auf den Balmer See. Kräuter werden in heißem Wasser gekocht und fließen direkt in diese Holzsauna, bis es dampft. Sowas habe ich auch noch nicht gesehen. Für mich ist dieser Ort einfach nur ein wahres Erlebnis und ein purer Genuss, was ich unbedingt und immer wieder erleben muss. Danke Freddy, für diesen wunderschönen Vormittag.

 

Auszeit by Nancy Haseloff in Ückeritz – ein Paradies für Frauen.

Kommen wir zurück in die Inselmitte und diesmal geht es auch nicht in ein großes Hotel, sondern in kleines Kosmetikstudio mit Boutique. Etwas versteckt in Ückeritz findest du die kleine Oase in der Strandstraße 12 Richtung Zeltplatz. Schon der Empfang ist so herzlich und du fühlst dich sofort geborgen. Nancy ist ziemlich verrückt und dabei so liebenswert. Ich mag Menschen, die authentisch sind und sich mit Leidenschaft ihrer Arbeit widmen. Nancy war nämlich tatsächlich so verrückt und hat sich während des Lockdowns einfach selbstständig gemacht und es hat sich definitiv gelohnt! Da hat Homeoffice gleich eine ganz andere Bedeutung. Zusammen mit ihrem Mann Jan Haseloff, der für den kompletten Umbau und der Renovierung verantwortlich ist, hat sie sich einen kleinen magischen Ort geschaffen, mit Kosmetik für Gesicht und Füße sowie einem kleinen Shopping-Paradies. Alles ist sehr hochwertig eingerichtet und ich muss mich direkt überall umschauen und stöbern. Nun geht´s aber los! Nancy verwöhnt mich mit einer Detox-Gesichtsbehandlung - Wellness für die Haut mit hochwertigen Produkten, welche hauptsächlich aufgetragen und einmassiert werden. Dabei liege ich auf einer großen Wellnessliege, eingekuschelt in einer flauschigen Decke und fühle mich sofort pudelwohl. Nancy erklärt dir gern jeden Schritt und welche Produkte sie dabei verwendet, wenn du es möchtest. Du kannst aber auch einfach nur die Augen schließen und komplett entspannen. Die wohltuende Wellnessmusik im Hintergrund erleichtert dir auch das Einschlafen und die Kopf- und Nackenmassage tut unglaublich gut. Nancy empfiehlt mir zusätzlich eine Maske zum Aufsetzen inklusive Lichttherapie, welches das Hautbild beim regelmäßigen Anwenden verbessern soll. Du solltest aber nicht unter Platzangst leiden, denn diese ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig und man sieht aus, wie ein Außerirdischer, aber eine echt total geniale Erfindung. Auch diese Art von Kosmetik war mir bisher nicht bekannt und ich bin noch immer total begeistert. Anschließend habe ich mir auch noch eine Fußpflege gegönnt, im Massagestuhl versteht sich, eine hochkomfortable Wellness-Pediküre inklusive Peeling, Hornhaut-Entfernung, Nagelpflege und Massage. Weitere Termine sind bereits gemacht. Meine absolute Herzensempfehlung.

 

Nun erleichtert die aktuelle 2G+ Regel es einem nicht wirklich, Wellnesstermine auszumachen, aber wir sollten diese Regel einfach als zusätzliche Sicherheit ansehen und nicht als Hindernis. Es kommen ganz bestimmt auch wieder bessere Zeiten. Überhaupt sollte es, wenn du zum Beispiel kein Hotelgast bist, keine Barriere sein, dir auch mal einen Day Spa in den Hotels auf Usedom zu gönnen. Es gibt so viele tolle Angebote, die einfach und unbedingt auch von dir genutzt werden sollten! In diesem Sinne wünsche ich dir eine tolle Winterzeit und sende viele liebe Adventsgrüße.

 

Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 38 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest:

www.marikas-inselblog.de

Additional Info

  • Anrede Männlich
  • Straße Pelzerstraße 1
  • Postleitzahl 17389
  • Stadt Anklam
  • E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
  • Telefonnummer +49 (0) 3971 836830

Familienaktivitäten im Herbst auf der Insel Usedom

 

Es gibt so viel für Groß und Klein auf unserem Eiland zu entdecken! Und damit meine ich keine kunterbunten Hüpfburgen und Parks mit ausgestopften Tieren oder einen völlig überfüllten Freizeitpark. Zum Glück durfte ich auch viele Familien in der Ferienzeit Pilze sammeln sehen oder beim Drachensteigen zuschauen. Einfach die Natur auf Usedom genießen und das Kind ein Kind sein lassen. Hier kommen mir direkt Kindheitserinnerungen hoch und damit komme ich doch direkt zu meiner Lieblingsaktivität meiner Kindheit:

 

 

 

Die Drachen in Karlshagen sind los!  

Das größte und spektakulärste Familienfest im Herbst ist tatsächlich das Drachenfest in Karlshagen. Viel Wind, breite Strände – ein echter Spaß für die gesamte Familie! Auch ich bin jedes Jahr absolut begeistert und dabei bin ich mittlerweile nur noch Zuschauer. Doch irgendwie ist man dem weiten Himmel über der Ostsee beim Drachensteigen schon ein ganzes Stückchen näher, wenn man den ganzen Bunten Gestalten beim Tanzen durch die Lüfte zuschaut. Das belebt die Sinne und macht herrlich zufrieden!

Nicht nur kunterbunte Exemplare am Himmel, sondern auch „echte“ am Strand und auf der Konzertmuschel waren Anfang Oktober in Karlshagen und auf der ganzen Insel unterwegs. Groß und Klein konnten sich beim Drachenfestival in Karlshagen auf eine echte Drachenbegegnung im Kerker freuen, das Ei des Drachens aus einem Labyrinth retten, Bälle im Drachenmaul platzieren, sich mit dem feuerspeienden Drachen fotografieren und natürlich viele Drachen steigen lassen. Wer keinen eigenen Himmelsgleiter dabei hatte, konnte diesen sogar direkt vor Ort erwerben. Viele fleißige Hände wurden außerdem beim Bau der längsten Drachen-Sandschlange der Ostsee benötigt, die beim letzten Drachenfestival schon gute 180 Meter lang war. Jeder, der im Sand mit anpackt, erhält sogar eine Urkunde!

Beim Drachen-Sandfigurenwettbewerb entstanden wieder kuriose, gruselige, aber auch niedliche Drachenformationen am Ostseestrand. "Natürliches" aller Art durfte dabei verbaut werden und es folgte anschließend natürlich auch eine Siegerehrung und damit die Vergabe der "Drakis". Außerdem konnte sich um den Titel des schönsten Drachens der Lüfte beworben werden, der ebenfalls mit dem „Draki“, dem Usedomer Drachen-Oskar, prämiert wurde. Bewertet wurden aber ausschließlich selbst gebasteltes. Und es warten immer ganz tolle Preise auf die Gewinner! Mitmachen lohnt sich auch im nächsten Jahr – also unbedingt vormerken!


Lichtzauber im Wald von Ückeritz

Viel versprochen habe ich mir eigentlich nicht davon, aber ich wurde tatsächlich eines Besseren belehrt. Mir kamen Besucher entgegen, die schon zum Zweiten Mal den Lichtzauberwald besuchten und auch in diesem Jahr wieder total begeistert waren. Es ist auch wirklich eine ganz spannende Abwechslung. Überall leuchtet es in allen Farben und es wirkt richtig mystisch, wenn sich der Nebel auf den Boden legt. Die Lasertechnik bzw. die Lasershow, untermalt mit richtig guter Musik, beamen dich in eine völlig andere Welt. Ich war echt komplett beeindruckt. Außerdem kannst du deine Geschicklichkeit beim Durchqueren des Laserlabyrinths erweisen. Ich habe hier aber total versagt... Als i-Tüpfelchen werden auf einer großen Leinwand DDR-Kurzfilmklassiker gezeigt, die die Zuschauer in die Vergangenheit mitnehmen – das Highlight für meinen Vater! Der saß den ganzen Abend dort und war gar nicht mehr wegzubekommen. Ich sage ja, eine völlig andere Welt und ein ganz tolles Erlebnis für die ganze Familie.

 
Über den Wolken - Auf dem Baumwipfelpfad in Heringsdorf

Schon seit Saisonbeginn fieberte ich der Eröffnung entgegen und war mit einer der ersten Besucher! Im Juni war es dann endlich soweit! Hinter dem Bahnhof Heringsdorf schlängelt sich nun der Usedomer Baumwipfelpfad durch hohe Buchen und Kiefern. Hier kannst du die Insel auch mal aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen und einzigartige Ausblicke genießen. Du erlebst einen atemberaubenden Ausblick auf die gesamte Ostsee, auf die Seebrücken der Kaiserbäder bis zur polnischen Seite oder sogar bis hin zum Gothensee über die Baumkronen hinaus.

Auf Höhe der Baumkronen führt der Baumwipfelpfad auf einer Gesamtlänge von 1.350 Metern durch den Heringsdorfer Wald. In bis zu 23 Metern Höhe spazierst du durch den inseltypischen Buchen- und Kiefernbestand – vorbei an zahlreichen Lern- und Erlebnisstationen – total ideal auch für unsere kleinen Ostseezwerge. Der Pfad und der Aussichtsturm sind barrierearm und familienfreundlich. Die maximale Steigung beträgt 6%. Die Auffahrt mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist also völlig problemlos möglich. Nur Hunde dürfen nicht mitgenommen werden. Klingt zunächst sehr Hundeunfreundlich, ist es aber nicht. Zum einen kannst du deinen Vierbeiner in einer schattigen Hundebox verweilen lassen, zum anderen gibt es auch Menschen, die Angst vor Hunde haben und auf dem Pfad nicht ausweichen können. Und! Auch Hunde können Höhenangst haben!

Wer den Baumwipfelpfad noch nicht besucht hat, erhält hier meine klare Empfehlung. Ich war schon zweimal dort und könnte jeden Tag dort spazieren gehen und einfach nur diese grandiose Aussicht genießen.


Phänomenta Peenemünde – Familienhighlight bei jedem Wetter

Ich muss gestehen, dass ich schon bestimmt zehn Jahre nicht mehr hier war und ebenso feststellen, dass sich seitdem auch nicht wirklich viel getan hat. Spannend und erlebnisreich ist es dennoch, keine Frage – oder doch:

Kann man Töne sehen? Oder mit nur einer Hand ein Auto hochheben? Man kann! Ich kann! Es ist ebenso möglich, eine Kerze mit einem Paukenschlag auszulöschen und über selbstgebaute Brücken zu gehen. Diese und weit über 200 naturwissenschaftliche oder physikalische Phänomene muss du nämlich anfassen, um sie zu begreifen oder einsteigen, um sie zu verstehen. Die Phänomenta in Peenemünde ist ein einziger naturwissenschaftlicher Spielplatz und gehört zu den Sehenswürdigkeiten, die für einen Familienausflug bei jedem Wetter perfekt sind. Lasse dich von deine Sinnen täuschen und von diesem Ausflugsziel auf Usedom faszinieren.

 

Hier im Inselnorden gibt es noch so viel mehr zu entdecken:

Überall auf der Insel gibt es Abenteuerspielplätze und in Trassenheide sogar einen richtigen "Usedom-Park" für die Lütten.

Besucht auch unbedingt die Schmetterlingsfarm in Trassenheide und das Haus „Die Welt steht Kopf“ sowie das Spielzeugmuseum und das U-Boot in Peenemünde. Die Spielplätze im Norden der Insel gehören seit langem zu den beliebtesten Ausflugszielen Usedoms – ideal für jeden Familienausflug.

Ich bin zwar schon zu groß dafür, aber euch wünsche eine ganze Menge Spaß!

 

Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 38 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest:

www.marikas-inselblog.de

 

Dienstag, 28 September 2021 11:27

Campingplätze auf Usedom

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Von Naturcamping, über Dünencamping bis zur Ferienwohnung

Übernachten mitten in der Natur oder Wellnessprogramm im Hotel? Welcher Urlaubstyp bist du?

Während das Hotel- und Gaststättengewerbe stark unter dem monatelangen Lockdown gelitten hat, hat die Camping-Branche tatsächlich von der Corona-Krise profitiert. Aber warum ist Camping eigentlich so beliebt? Ob im Wohnmobil, Wohnwagen, Campingbus oder im Zelt – es ist wahrscheinlich einfach das Gefühl von Freiheit. Ein Wort, welches aufgrund vieler Einschränkungen in der Corona-Pandemie wohl noch mehr an Bedeutung gewonnen hat. Nun bin ich tatsächlich nicht so der Camping-Typ, jedenfalls nicht im Zelt, aber so eine kleine Tour mit einem Campingbus könnte ich mir schon sehr gut vorstellen! Usedom mit Marika´s Inselbus entdecken! Das sollte ich wohl mal in Angriff nehmen!

 

Natur Camping Usedom in Lütow auf der Halbinsel Gnitz – Natur pur!

Ich fahre in den Inselnorden auf die Halbinsel Gnitz – ich liebe diese Ecke von Usedom! Abseits vom Trubel der Promenaden, ruhig, idyllisch und es duftet hier einfach nur nach Wald, Wiesen und Wasser. Herrlich! Beim Natur Camping Usedom angekommen, wirkt es hier schon sehr verlassen und teilweise ein wenig abgewohnt – das Saisonende naht. Aber ein paar Dauercamper und Surfer haben es sich hier immer noch sehr gemütlich gemacht. Der Campingplatz ist hier ideal für Familien, besonders für Kinder. In der Hauptsaison wird hier viel Animation angeboten. Es wird gemalt, gebastelt, gespielt, gewandert oder Stockbrot am Lagerfeuer genascht. Auf drei Abenteuer-Spielplätzen und in der Spielbude können die Lütten sich hier richtig austoben. Für Sportbegeisterte lädt hier das Team vom Wassersport Usedom zum Windsurfing und zu Segelkursen ein. An der Verleihstation von Usedom-Rad kannst du Räder ausleihen und die Insel erkunden oder einfach mal wandern gehen. Entdecke die stillen Ecken, die kleinen Fischerdörfer und mit etwas Glück kannst du sogar den Seeadler beim Jagen beobachten. Selbst der Familienhund wird sich hier richtig wohlfühlen. Mein kleiner Fritz kam aus dem Schnuppern gar nicht mehr heraus und wollte auch nicht mehr nach Hause. Natur Camping Usedom auf der Halbinsel Gnitz bedeutet für mich echt den Alltag hinter sich zulassen und bei den grandiosen Sonnenuntergängen die Seele baumeln zu lassen - direkt an der Steilküste zur Krumminer Wiek. Die Aussicht ist einfach atemberaubend! Das Gelände ist ca. 18 Hektar groß, zum Teil unparzelliert und für Zelte, Caravans, Wohnmobile, Blockhütten, Ferienhäuser sowie Großraumzelte von Ostern bis Oktober mietbar. Diesen Ort musst du unbedingt entdecken:

www.natur-camping-usedom.com


5***** DÜNENCAMP KARLSHAGEN – Ideal für Traditionscamper & junge Camperfamilien!

Von der Halbinsel Gnitz mache ich mich auf den Weg über Krummin und Mölschow auf nach Karlshagen. Hier campst du tatsächlich inmitten der Natur! Umgeben von hohen Kiefern und direkt am Ostseestrand. Der Urlaub mit der ganzen Familie wird in diesem 5-Sterne-Dünencamp zu einem ganz besonderen Erlebnis. Der Campingplatz erstreckt sich ca. einen Kilometer entlang der Ostseeküste, unmittelbar hinter den Dünen. Das Dünencamp Karlshagen befindet sich im Norden Usedoms, dem bis heute unberührtesten Teil der Ostseeinsel. Tatsächlich bin auch ich großer Fan von diesem Teil der Insel Usedom. Die Orte hier sind nicht so überlaufen und du triffst auf viele junge Familien. Erkunde von hier aus auch unbedingt den Peenemünder Haken mit seiner historischen Geschichte, seinen Museen und die Pflanzen- und Tierwelt. Am Strand von Peenmünde kannst du im Übrigen richtig gut Bernsteine sammeln.

www.duenencamp.de


CAMPINGPLATZ "OSTSEEBLICK" in Trassenheide – viel Spaß für Kinder & vor allem Wassersportler!

Über die Zeltplatzstraße geht es weiter in Richtung Trassenheide. Direkt hinter der Düne im schönen Kiefernwald gelegen, gelangst du mit nur wenigen Schritten an den weißen, feinsandigen Ostseestrand. Familien mit Kindern schätzen hier insbesondere den Flachwasserbereich, in dem nach Lust und Laune getobt werden kann. Das Ostseebad Trassenheide ist durch das Land Mecklenburg-Vorpommern als familienfreundliche Gemeinde ausgezeichnet und bietet zahlreiche Angebote, die speziell auf Familien ausgerichtet sind. Der nahe gelegene Sportstrand lädt nicht nur Kinder, sondern auch Sportbegeisterte jeden Alters ein, verschiedene Wassersportarten kennen zu lernen, wie z.B. Windsurfern oder das Stand Up Paddeling. In Trassenheide kann ich dir wärmstens die Sport- und Strandbar Surfbox Trassenheide empfehlen. Ob Windsurfen, Kanu oder SUP - mit oder ohne Kurs - das Leihmaterial findest du direkt an der Surfbox. Und bei einem leckeren Cocktail kannst du hier gleich den Tag ausklingen lassen.

www.campingplatz-ostseeblick.de


Familien-Campingplatz POMMERNLAND – mitten im Ostseebad Zinnowitz!

Von Karlshagen und Trassenheide gelangst du über die Zeltplatzstraße direkt nach Zinnowitz. Eine richtige gute Anbindung, um die Orte mit dem Rad zu erkunden. Hier grenzt ein Campingplatz an den anderen. Besonders mag ich diese kleinen Hütten direkt im Wald und ganz nah am Strand, an denen du auf dem Weg nach Zinnowitz unmittelbar vorbeigelangst.
Der Familiencampingplatz Pommernland mit einer Gesamtfläche von 7,5 ha liegt landschaftlich reizvoll am westlichen Ortsrand des Ostseebades Zinnowitz, eingebettet in die sanften Hügel des Küstenschutzwaldes. Dieser Campingplatz bietet Stellplätze für Wohnwagen, Wohnmobile, Kleinbusse und Zelte. Verschiedene Mietobjekte sind Blockhäuser, Mobilheime, Mietwohnwagen, Schäferhütten, Campingfässer & Übernachtungshütten. Den Gästen stehen außerdem drei moderne Waschhäuser, zwei Kleinkinderwaschhäuser; Waschmaschinenräume und Behindertensanitärraum sowie zwei Spielplätze, Fahrradverleih, Tischtennisplatten zur Verfügung. Spiel und Spaß also für die gesamte Familie, egal ob groß oder klein. Campen direkt in einem Ostseebad – hier wird es auf jeden Fall schon mal nicht langweilig.

www.camping-zinnowitz.de


Camping & Freizeitpark AM DÜNENGELÄNDE in Zempin – ganz nah am Meer!

Wenn du mit dem Fahrrad von Zinnowitz nach Zempin radelst, kommst du direkt hier vorbei. Dieser Campingplatz liegt genau zwischen den beiden Ostseebädern, direkt hinter der Düne und bietet genug Platz für Wohnmobil, Wohnwagen sowie Zelte. Die Stellplätze sind durch Hecken parzelliert, was das Ganze sehr ruhig und idyllisch wirken lässt. Darüber hinaus kannst du sogar ein Wohnwagen mit Vorzelt mieten, wenn du keinen eigenen hast oder du machst es dir in einem der tollen Strand- und Finnhütten oder gar in einem Campingfass oder Pod gemütlich. Köstlich verpflegt wirst du direkt vor Ort in der Spelunke, mit unmittelbaren Strandzugang. Die Nähe zum Meer ist auch hier wieder grandios.

www.camping-zempin.de


Campingplatz AM SANDFELD im Ostseebad Koserow – ein echter Geheimtipp!

Weiter geht´s nach Koserow und mit einem, ich würde fast sagen - Geheimtipp für Camper! Der Campingplatz am Sandfeld hat mittlerweile sogar die begehrten vier Sterne. Er ist klein und fein: 175 Plätze für insgesamt 500 Personen werden auf diesem privat betriebenen Areal vorgehalten. Darunter sind einige wenige Dauercamper sowie Stellplätze für Wohnwagen und ein heimeliger Zeltwald. Seit über 20 Jahren wird der Campingplatz Am Sandfeld als Familienunternehmen geführt. Von 1991 an haben zunächst die Familie Feest den Campingplatz modernisiert und aufgebaut. (Vor der Wende wurde er bereits in viel größerem Ausmaß von der Gemeinde bewirtschaftet.) Im Jahr 2006 war es dann Zeit für die nächste Generation und so führen nun die Kinder der Familie Feest, die Familie Rosenzweig, das kleine Familienunternehmen weiter. Dabei ist das kleine Team stets mit Leidenschaft und Schaffenskraft bemüht, den Gästen einen angenehmen und erholsamen Urlaub hier auf Usedom zu bereiten. Beide haben noch viele Ideen, wie zum Beispiel der Bau einer Sauna, ebenso die Sanierung der Sanitäranlagen. Die Wünsche der Gäste haben für die Betreiber oberste Priorität. Hier findest du also Ruhe und Erholung fernab von Animation und großen Events.
Zusammengefasst: 150 Stellplätze, vom 1. April bis 30. September geöffnet. Strand und Koserower Steilküste etwa zehn Gehminuten entfernt. Alle Stellplätze verfügen über Strom- und TV-Anschlüsse.

www.amsandfeld.de


CAMPINGPLATZ STUBBENFELDE – Idylle pur!

Von Koserow aus mache ich mich auf den Weg nach Stubbenfelde. Camping direkt am Meer! Ob mit Zelt, Caravan, Wohnmobil oder Urlaub mit dem Wohnwagen, ob unter „freiem Himmel“ oder in einem festen Quartier. Es gibt viele gute Gründe, warum du deinen Urlaub in Stubbenfelde verbringen solltest: Dieser Campingplatz ist ein Familienbetrieb mit 270 Stellplätzen für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte sowie Blockhäuser, Ferienwohnungen und Bungalows liegt inmitten des Naturparks Insel Usedom, abseits der Hektik, mit 200 Jahre alten Buchen und Eichen, direktem Strandabgang zum kilometerlangen, breiten, weißen Sandstrand in unmittelbarer Nähe des Kölpinsees, einem Angelparadies sowie Biotop mit Brutplätzen vieler Vögel. Stubbenfelde ist genauso super zentral gelegen – von hier aus kannst du Usedom in allen Richtungen entdecken. Ich mag hier die Ruhe, da der Campingplatz nicht zu groß ist und die Nähe zum Strand sehr. Idylle pur:

www.stubbenfelde.de


NATURCAMPINGPLATZ "AM STRAND" in Ückeritz – mein zweites Zuhause!

Mit diesem Campingplatz hege ich eine ganz besondere Verbindung. Aber dazu gleich mehr. Auf der schmalen Landenge der Insel Usedom zwischen Ostsee und Achterwasser liegt das Ostseebad Ückeritz, eines der vier Usedomer Bernsteinbäder. Es ist das waldreichste Seebad der Insel und bietet seinen Gästen ein fantastisches Naturparadies. Die rohrgedeckten Häuser in der Nähe des Achterwassers erzählen vom Ursprung des Ostseebades als kleines Fischer- und Bauerndorf, das sich erst allmählich, mit Zunahme der Zahl der Badegäste, in Richtung Ostsee ausbreitete. In dieser Idylle befindet sich einer der größten und landschaftlich schönsten Campingplätze der Insel. Zwischen Ückeritz und Bansin parallel zum Strand liegt der Naturcampingplatz Ückeritz und die 700 Stellplätze bieten viel Platz für Zelte, Wohnwagen und –mobile. Und dies nur wenige Meter vom Ostseestrand entfernt. Du findest Einkaufs- und Kochmöglichkeiten, kleine Gaststätten, Waschmaschinen, Trockner, WLAN (im Rezeptionsbereich) und vieles mehr für einen schönen Campingurlaub. Nur wenige Meter vom fast unberührten Strand entfernt hörst du bereits das Rauschen des Meeres. Weit weg vom hektischen Alltag erlebst du hier Entspannung, atmest die gesunde Meeresluft und schöpfst wieder Kraft. Und genau dies tue ich hier mittlerweile ziemlich oft und sehr gerne. Während des zweiten Lockdowns habe ich hier fast sieben Monate lang in einer Strandwohnung leben dürfen. Schließlich standen diese leer und mussten bewacht werden. Ein Traumjob, würde ich sagen. Da der Strand tatsächlich nur wenige Meter entfernt ist, bin ich jeden Morgen im Dunkeln dorthin gelaufen, habe auf den Sonnenaufgang gewartet und gefühlt hunderte Fotos geschossen. Und jedes Mal hatte der Himmel eine andere Farbe. Ich liebe es, an der Ostsee entlang bis zum „Utkiek“ zu laufen und über die Strandstraße wieder zurück. An jeder Ecke gibt es was zum Schlemmen, eine Minigolfanlage und sogar eine Beachbar direkt am Meer. In der Kurmuschel finden während der Saison Veranstaltungen statt, sofern es die Bestimmungen wieder zulassen. Der Campingplatz ist so zentral gelegen und so gut an das Fahrradwegenetz angebunden, dass ich von hier aus fast alle Ecken von Usedom erkundet habe.

www.campingplatz-ueckeritz.de


NANDALEE Camping Usedom – mein absolutes Highlight!

Schon beim Betreten des kleinen Campingplatzes tauchst du in eine komplett andere Welt. Die Musik, die Atmosphäre, der Stil – es erinnert ein wenig an die Hippie-Zeit. Einfach magisch!
Eingebettet in die idyllische Hügellandschaft der „Usedomer Schweiz“ besticht dieser Campingplatz durch seine direkte Lage am Schmollensee und seine Nähe zu den „Drei Kaiserbädern“ Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Das Seebad Bansin ist nur drei Kilometer entfernt. Dorthin führt ein Waldweg am See, der sehr beliebt ist bei Wanderern und Radfahrern. Ansonsten unberührte Natur soweit das Auge reicht! Dieser familiäre Campingplatz verfügt über eine Kapazität von nur ca. 70 Stellplätzen für Wohnwagen, Wohnmobile und Zelte und genau das macht es für mich aus. Sanitäre Einrichtungen, Wasser- und Stromanschluss sind in ausreichendem Maße vorhanden und mit so viel Liebe und Leidenschaft gestaltet. Die Lounge mit Bistro und Biergarten bietet dir einen grandiosen Blick auf den Schmollensee und lädt nicht nur zum gemütlichen Verweilen ein, sondern ist auch eine Begegnungsstätte für Menschen mit guter Laune. Auch das ist mir sehr wichtig!

Was ist Nandalee?

… ein Ort, wo

Unvollkommenheit, vollkommen ist

Langsamkeit, Bewegung erzeugt

Stillstand, Wachstum hervorbringt

aus Traurigkeit, Freude erwächst

Fremde, zu Freunden werden

… das ist Nandalee – ein Campingplatz, wo der Zauber des Augenblicks Erinnerung wird!

www.nandalee-camping.de


Peenecamp Wolgast

Auch Wolgast wollen wir nicht vergessen zu erwähnen! Der ruhige und gemütliche Campingplatz direkt am Peenestrom in Wolgast verfügt neben ca. 30 Stellplätzen für Wohnmobile und Wohnwagen auch über Bootsliegeplätze und einem eigenen Wasserzugang für kleinere Boote. Fernab vom ganzen Trubel findest du auf dem von großen Bäumen umfriedeten Campingplatz absolute Ruhe. Hier kannst du dem Alltagsstress komplett entkommen und direkt am Peenestrom die Seele baumeln lassen. Die Kaikante ist ideal zum Angeln. Du kannst auch dein eigenes Boot / Kanu / Kajak o.ä. mitbringen und vor Ort zu Wasser lassen, um von dort deine eigene Wasserwanderung zu starten. Für mich als SUP-Liebhaberin ein wundervoller Ort, um nicht nur am, sondern auch auf dem Wasser zu entspannen.

www.peenecamp-wolgast.de

Nach dem ich nun Ende komme, muss ich sagen, dass mich beim Recherchieren, Schreiben und Beschreiben der Campingplätze nun doch das Campingfieber packt. Vielleicht im nächsten Jahr! Und vielleicht ja mit Marika´s Inselbus. Nandalee ich komme!

 

Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 37 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest:

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Montag, 06 September 2021 14:39

Entspannt vor Anker gehen im Naturhafen Krummin

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Seit zehn Jahren betreibt Frank Schmidt mit seinem Team den beschaulichen Naturhafen Krummin. Segler schätzen die idyllische Lage im Schilfgürtel, die moderne Ausstattung und den Rundum-Service. Urlauber und Insulaner lieben die entspannte Atmosphäre und die Geselligkeit auf der Hafenterrasse.

 

Herr Schmidt, als Geschäftsführer des Naturhafens Krummin haben Sie einen beneidenswert schönen Arbeitsplatz. Der Blick auf die Krumminer Wiek ist traumhaft. Nehmen Sie diese Schönheit im Alltag noch wahr?

Tatsächlich muss ich mich zwischendurch immer mal zwingen, innezuhalten und richtig hinzugucken. Neulich war ich einen Tag in Berlin, danach hatte ich den Blick wieder frei. Von den Gästen werde ich permanent darauf angesprochen. Ich versuche sowieso so oft wie möglich die Perspektive des Gastes einzunehmen.

Wie sieht für Sie ein typischer Arbeitstag während der Saison aus?

Morgens mache ich als erstes einen Rundgang am Hafen, um nach dem Rechten zu sehen. Danach geht’s ins Büro. Mittags stehen Marina-Aufgaben an, da ist mein Seglerwissen gefragt. Um 12.45 Uhr ist in Wolgast Brückenzug. Ca. anderthalb Stunden später haben wir hier Hochbetrieb. Dann laufen bis zu zehn Boote auf einmal ein. Große und kleine Boote, routinierte Skipper und unerfahrene Segler mit ihren gecharterten Booten steuern alle gleichzeitig einen Liegeplatz an. Da muss man ganz schön jonglieren, häufig übernehme ich kurzerhand selbst das Steuer. Oft ist Diplomatie und Feingefühl gefragt. Zum Beispiel, wenn ich Segler auffordern muss, ihr Boot nochmal zu verholen, weil sie mit ihrem kleinen Boot eine große Box blockieren. In der Hochsaison ist das ein richtiges Puzzle bis schließlich alles passt. Abends warte ich noch den Nachmittags-Brückenzug ab. Wenn dann alle ihren Liegeplatz gefunden haben, unterstütze ich die Kollegen in der Gastronomie. Ich fasse dann überall dort an, wo es gebraucht wird. Es ist sowieso unser Prinzip, dass wir uns alle gegenseitig unterstützen. Abends steht noch die Kassenabrechnung an. Naja, und gegen Mitternacht bin ich dann zu Hause.

Was gibt es außerhalb der Saison zu tun? Womit beschäftigen Sie sich im Winter?

Wir kümmern uns um die Hausgäste. Die Floating Houses und die Ferienwohnungen im Gutshaus sind auch im Winter belegt. Ansonsten Büro, Backoffice, Bilanz – also die typischen Geschäftsführeraufgaben. Wir planen die Veranstaltungen oder besprechen die Speisekarte. Im Winter bauen wir die Überstunden ab, die wir während der Saison angehäuft haben. 80 Prozent unseres Teams ist ganzjährig beschäftigt. Unter normalen Umständen fahre ich im Winter auf die Messen. Ganz wichtig für‘s Netzwerken sind die ITB und die boot Düsseldorf. Außerdem werden Baumaßnahmen am Hafen durchgeführt. Die Steganlagen sind aus Holz und müssen instandgehalten werden. In den vergangenen Jahren haben wir neue Sanitäranlagen oder die neue Terrasse gebaut. Dieses Jahr wollen wir einen neuen Frühstücksraum schaffen, der das Zelt ersetzen soll. Bevor die Saison wieder losgeht, geht’s für mich immer auf Segeltörn auf dem Mittelmeer. Da kennt mich in den Häfen niemand, und ich kann den Sommer schon etwas vorwegnehmen. Das ist Erholung pur.

Der Naturhafen ist einerseits ein sehr naturbelassener und ursprünglicher Ort. Andererseits bietet er mit den stylischen Floating Houses und den hochwertigen sanitären Anlagen einiges an Qualität, Komfort und erstklassigem Design. Welche Klientel möchten Sie mit dem Angebot ansprechen?

Wir laden jeden herzlich ein, der sich hier wohl fühlt. Das sind Urlauber, die Ruhe, das Bodenständige und das Naturbelassene schätzen. Auf jeden Fall wollen wir im Naturhafen Krummin kein Schickimicki. Die Preisstruktur zieht eine Klientel an, die ein hohes Maß an Qualität schätzt. Die überzeugt offenbar, denn wir haben kaum Preisdiskussionen.

Der Naturhafen Krummin ist als 4 Sterne-Marina zertifiziert. Mit welchen Kriterien hat sich der Naturhafen Krummin für das internationale Blue Star-Marina-Gütesiegel ausgezeichnet?

Die Kriterien für die Zertifizierung sind vielschichtig. Das Angebot der Liegeplätze allein reicht nicht. Ähnlich wie bei den Hotels geht es um Qualität, Service und Dienstleistung. Es werden z.B. die Infrastruktur, die Öffnungszeiten, die Erreichbarkeit des Hafenmeisters und der Service bewertet. Es ist eine große Auszeichnung, dass unsere Anstrengungen honoriert werden. Zum fünften Stern fehlte uns lediglich der Hubschrauberlandeplatz!

Auf der Hafenterrasse begegnen sich die Feriengäste der Floating Houses, Segler, Insulaner und Urlauber im Restaurant. Das ist eine interessante Mischung, die für jede Menge Gesprächsstoff sorgt?

Der Hafen hat sich tatsächlich zu einem richtig schönen Begegnungspunkt entwickelt. Es war von Anfang an klar, dass wir auch den landseitigen Tourismus berücksichtigen wollen. Jetzt sitzen hier Segler, Hausgäste und Urlauber, die mit dem Fahrrad von überall auf der Insel herkommen, beim Bier zusammen und plaudern. Auch Einheimische, die Krumminer Dorfbewohner, setzen sich dazu. Das ist ein bunt zusammen gewürfeltes Trüppchen.

Bevor Sie 2011 mit Ihrem Geschäftspartner den Naturhafen Krummin übernommen haben, haben Sie gemeinsam ein erfolgreiches IT-Unternehmen geführt. Was hat Sie an diesem Neuanfang gereizt und wie haben Sie den Hafen damals vorgefunden?

Ich war damals Mitte vierzig und hatte bereits 25 Jahre Berufserfahrung als selbständiger Unternehmer. Ich saß hauptsächlich im Büro, war ständig von Termin zu Termin im Auto unterwegs. Allmählich beschlichen mich Zweifel, ob ich das noch weitere 25 Jahre genauso weitermachen will. Spaß an der Arbeit ist für mich das Wichtigste. Unsere Firma war auf Tourismus ausgerichtet. Wir haben unsere Kunden aus der Tourismusbranche beim Marketing und Vertrieb mit IT-Lösungen unterstützt. Ich wusste also, dass ich es theoretisch beherrsche. Jetzt hatte ich Lust, meine Kenntnisse praktisch umzusetzen. Ich bin Segler und kenne die Bedürfnisse der Gäste. Ich bin seit Jahren als Unternehmer erfolgreich. Warum also nicht einen Hafen betreiben? Als der Naturhafen zum Verkauf stand, habe ich die Gelegenheit kurzerhand beim Schopfe gepackt.

Ich kannte den Hafen natürlich aus der Seglerperspektive. Mir war klar, welches Potenzial hier schlummerte. Damals war der Hafen ziemlich heruntergekommen, er war 20 Jahre lediglich verwaltet worden. Es fehlte die Investitionsbereitschaft, die Präsenz und das Herzblut eines Inhabers.

Mit Ihrem Konzept versuchen Sie, die Balance zwischen Authentizität und Tourismus zu wahren. Entsprechend spielt das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. Wie und in welchen Bereichen setzen Sie Nachhaltigkeit konkret um?

Die Balance zwischen Tourismus und Authentizität ist ein Drahtseilakt. Das Wichtigste sind authentische Produkte – die Küste, die Natur. Erfundene Produkte zur Bespaßung der Gäste gibt es überall. Diesen billigen Touri-Kommerz wollten wir auf keinen Fall. Deshalb vernetzen wir uns mit Anbietern, die für naturnahe und nachhaltige Erlebnisse und Produkte stehen. Im Naturhafen bekommen die Urlauber Freizeit- und Wassersportangebote wie geführte Kanutouren, Segelkurse oder Segeltörns mit dem historischen Zeesenboot. Dazu haben wir den neuen Flyer „Usedom pur“ aufgelegt, der diese Angebote bündelt. Auch in der Gastronomie legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit. Wir beziehen unsere Lebensmittel größtenteils von Produzenten aus der Region. Den Fisch beziehen wir vom lokalen Fischer, den Käse aus Züssow, das Wild aus Neeberg, den Tee aus Lassan, das Eis aus Kemnitz, das Bier aus Stralsund, und die Kekse lassen wir von einem Bäcker in Zinnowitz backen. Langjährige Partnerschaften mit lokalen Anbietern und Handwerksunternehmen ziehen sich wie ein roter Faden durch unser Unternehmen. Wir sind hier verwurzelt.

Der Naturhafen Krummin hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Welche Pläne haben Sie für die kommenden Jahre in der Pipeline?

Nach zehn Jahren Naturhafen Krummin ist es unser Ziel, weiterhin zeitgemäß zu bleiben. Wir arbeiten ständig an der Weiterentwickelung unseres Konzepts. Dabei geht es nicht um Baumaßnahmen, sondern um Regionalität, Nachhaltigkeit und die Verbesserung der Qualität. In der Küche sind wir z.B. ständig auf der Suche nach neuen Ideen, neuen regionalen Produkten. Unsere Köchin wird den Winter nutzen, um Neues auszuprobieren. Neulich hat sie mit einer Lachspraline experimentiert – die hat super geschmeckt.

Viele haben durch Corona Wassersport für sich neu entdeckt. Für manche wird das vielleicht eine Eintagsfliege sein, aber viele werden dabeibleiben. Wir werden beobachten, wie sich die Struktur der Gäste in Zukunft verändert. Ich schätze, dass wir neben den älteren gestandenen Freizeitkapitänen häufiger jüngere unerfahrene Wassersportler zu Gast haben werden. Auf diese unterschiedlichen Bedürfnisse möchten wir uns optimal einstellen.

Haben Sie einen Lieblingsort auf der Insel?

Ja, ganz klar Krummin.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Karina Schulz für usedom.de am 17.08.2021.

 

 

Tatsächlich habe ich ganz vergessen, wie schön Wolgast eigentlich ist. Seit Jahren fahre ich hier nur noch durch, wenn ich die Insel mal verlasse. Dabei ist Wolgast so facettenreich und genau das durfte ich bei der Wolgaster Kulturnacht erleben bzw. wieder in meine Erinnerung bringen. Schon allein, als ich die Gassen Richtung Altstadt lief, erinnerte ich mich wieder, wie ich oft mit meinen Eltern hier zum Shoppen entlang bummelte. Viele Einkaufsläden sind nun leider geschlossen – es wirkt etwas ausgestorben. Auf dem Marktplatz sieht es zum Glück anders aus. Hier haben sich neben dem Rathaus noch ein paar kleine Läden und Cafés durchgesetzt. Und auch kulturell hat Wolgast einiges zu bieten. Während der Kulturnacht erfuhr ich an historischen Orten viel Wissenswertes aus der Zeit des 18. Jahrhunderts. In romantischer und lauschiger Atmosphäre konnte ich Geschichten aus vergangenen Zeiten hören und mich von Musik inspirieren lassen. Eröffnet wurde die Wolgaster Kulturnacht durch die Turmbläser auf der St. Petri Kirche. Und genau hier starte ich. Denn auch ohne Kulturnacht kannst du alle Attraktionen und die Sehenswürdigkeiten in Wolgast erleben.

 

 

Die St.-Petri-Kirche Wolgast

Die St.-Petri-Kirche Wolgast ist eine dem Apostel Petrus geweihte evangelische Kirche. Schon beim Betreten erlebte ich ein kleines Déjà-vus, da ich als Kind sehr oft mit meiner Oma die Kirche in Lassan besuchte. Die Atmosphäre in Kirchen mag ich auch heute noch. Das Gemäuer und die wunderbaren Deckenmalereien der St. Petri Kirche in Wolgast haben so viel Geschichte zu erzählen. Die Totentanzbilder sind beeindruckend und lassen dich etwas nachdenklich werden. Ich empfehle dir unbedingt den Kirchturm zu besteigen – die Aussicht über die ganze Stadt und auf den Hafen bis hin zu nahegelegenen Ortschaften ist einfach atemberaubend. Der Aufstieg ist ein pures Erlebnis! Es ist eng, steil und die Decken sind sehr niedrig, aber die Anstrengungen lohnen sich definitiv. Von ganz oben solltest du anschließend auch bis ganz nach unten steigen. In der Gruft der Herzöge von Pommer-Wolgast befinden sich deren Sarkophage – ziemlich faszinierend und spooky. Ein sehenswertes Kleinod ist die Synodalbibliothek in der St. Petri Kirche. Hier befinden sich zahlreiche alte Bücher, die Auskunft über Wolgast und ihre Kirche geben.

 

Die Gertrudenkapelle

Ein Stückchen weiter in Richtung Chausseestraße findest du die Gertrudenkapelle in Wolgast. Bauhistorisch ist diese ein einzigartiges Bauwerk und hat mich echt gefesselt. Die Kapelle ist ein zwölfseitiger Zentralbau mit Mittelsäule und wunderschönem Sterngewölbe. Die Mitglieder des Fördervereins St. Gertrud erzählen dir Interessantes aus der Geschichte der Kapelle. Auf dem Friedhof findest du außerdem Grabstätten einiger historischer Persönlichkeiten, die sich für die Entwicklung der Stadt besonders engagiert haben.

 

 

 

Das Rungehaus

Eine ganz besondere Persönlichkeit in unserer Region ist für mich der Maler und Vertreter der deutschen Romantik Philipp Otto Runge. Das Haus in dem Runge 1777 das Licht der Welt erblickte, ist heute eine moderne museale Begegnungsstätte zu seiner Lebenswelt. Von ganzheitlichen Ideen beseelt, widmete sich Runge auch der Farbenlehre, entwarf Spielkarten und schrieb pommersche Märchen nieder, unter anderem „Vom Fischer und seiner Frau“. Nimm dir also unbedingt die Zeit, die Ausstellung und das Geburtshaus in Wolgast zu erkunden und entdecke interaktiv die Kunst der Romantik und Philipp Otto Runge. Im Hof des Hauses kannst du Platz nehmen und das Leben und Werk von Runge Revue passieren lassen.

 

 

Das Postel

Die Straße etwas höher Richtung Kreuzung findest du das Postel bzw. Die Alte Post. Das 130 Jahre alte Postgebäude hast du bei deiner Fahrt durch Wolgast mit Sicherheit schon entdeckt. Es gehört zu den Gebäuden aus der Gründerzeit, zu denen auch das Amtsgericht in der Homeystraße und das Schulgebäude am Unterwall gehören. In diesem ehemaligen Postgebäude befindet sich heute ein liebevoll eingerichtetes Hostel, das mit seinem Ambiente an die alten Postzeiten erinnert. Ein großartiges Projekt und Konzept, wie ich finde. Du kannst in einem Brieftaubennest wohnen, in einer Rohrpost duschen, Fußball in einer Fernsprechstation kicken, unter Dachsparren frühstücken und am Abend zwischen alten Heizkesseln entspannt ein Bier trinken. Wer im Postel eincheckt, findet ein Quartier voller Überraschungen. Und? Findet dein nächster Urlaub vielleicht gar nicht auf der Insel statt, sondern mal kurz davor in der Stadt Wolgast?

 

 

Die Kaffeemühle

Zurück zum Rathausplatz finde ich an der Ecke die „Kaffeemühle“ in Wolgast. Der 300 Jahre alte Fachwerkspeicher verdankt seinen Namen seiner eigenwilligen Form. Auf vier Etagen präsentiert hier das Stadtmuseum die Entwicklung der Stadt Wolgast von der pommerschen Residenzstadt zu einem modernen Schiffsbaustandort. Die Industrie-, Handels- und Handwerksgeschichte findet hier durch zahlreiche Exponate veranschaulicht ihren Platz. Wieder völlig faszinierend für mich, zu sehen und erleben, wie sich die Zeiten ändern und wie eine Stadt sich bisher so entwickelt hat.

Das historische Rathaus

Zurück zum Marktplatz und zum Rathaus. Hier befindet sich im Übrigen auch die Stadtinformation von Wolgast, in der du dich über weitere Angebote, Ausflugstipps und Veranstaltungen informieren kannst. Sowie auch das Kaminzimmer. Wo einst die Wolgaster Bürgermeister residierten und regierten, befindet sich heute ein kleiner repräsentativer Veranstaltungsraum. Der Rathausplatz oder auch Marktplatz genannt, ist mittlerweile Treffpunkt für vielerlei Anlässe, wie Markttage, Hochzeiten, Konzerte und Stadtfeste. Ringsherum sowie in den kleinen Gassen findest du auch noch kleine Läden, wie zum Beispiel die Buchhandlung Wolgast, den Eine-Welt-Laden, das Musikcafé und das Restaurant „Onkel Ben´s“.

„Onkel Ben´s“

Wenn du richtig toll frühstücken oder auch Mittag essen gehen möchtest, dann empfehle ich dir in Wolgast in jedem Fall das kleine und sehr gemütlich eingerichtete Restaurant am Marktplatz „Onkel Ben´s“. Schon beim Betreten wurde ich allerliebst empfangen und sofort liebevoll umsorgt. Ich liebe diese authentische, symphytische Herzlichkeit – nicht aufgesetzt und gezwungen – du spürst sofort die Leidenschaft, die dahinter steckt. Und es ist so gemütlich! Ob auf der Terrasse direkt am Rathaus oder im Innenbereich oder hinten auf dem Hof. Die Liebe zum Detail siehst und erkennst du sofort! Und das Essen ist grandios! Aber davon überzeugst du dich am besten selbst!

Stadthafen Wolgast

Vom Marktpatz aus mache ich mich auf dem Weg zum kleinen Stadthafen von Wolgast. Er verbreitet sofort ein eindrucksvolles maritimes Flair, idyllisch, gepflegt und einfach nur wunderschön anzusehen. Der Stadthafen Wolgast ist im Übrigen auch der Abfahrtsort für die klassischen Hafenrundfahrten, Schiffsfahrten auf dem Achterwasser oder dem Peene-Strom. Hier liegen auch die Freizeitkapitäne mit ihren Hausbooten und Segelyachten. Rings herum findest du auch ein paar Restaurants, wie zum Beispiel den Speicher und auch kleine Cafés sowie Fischrestaurants. Es ist an der Zeit, mich auch mal wieder mehr in Wolgast zu bewegen, zu erkunden und zu vor allem all die Köstlichkeiten zu genießen. Und? Habe ich auch dir nun einen Anreiz geben können, Wolgast in seiner ganzen Pracht entdecken zu wollen? Ich denke schon. Und eine Attraktion darfst du in keinem Fall verpassen:

Der Familientierpark Wolgast

Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich diesen Tierpark das letzte Mal besucht habe. Wahrscheinlich im Kindheitsalter. Erst 1960 entstand durch den unermüdlichen Einsatz der Wolgaster Bürger der Wolgaster Tierpark aus einem natürlichen Waldstück heraus. Der Tierpark hat durchaus Parkcharakter. Er ist von Bäumen umrahmt und in einer einzigartigen Ruhe kannst du die Tiere und all die Pflanzen bewundern. Die Haltung der Tiere erfolgt sehr naturnah, was dir als Besucher die Chance gibt, die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten beobachten zu können. Ein absolut entspannender Spaziergang durch die Natur, zum Teil auch in begehbaren Gehegen. Ich muss sagen, dass ich begeistert bin. Eine wahre Freude für die ganze Familie.

 

 

Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 37 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest:

www.marikas-inselblog.de

 

Donnerstag, 29 Juli 2021 09:25

Freizeitangebote auf Usedom

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Es ist Sommer, die Sonne scheint – das perfekte Strandwetter! Tatsächlich gehe ich in den Sommermonaten nur sehr selten an den Strand, da es mich eher in das ruhige Hinterland zieht. Denn Usedom hat neben einem ultimativen Strandtag noch viel mehr Freizeitaktivitäten zu bieten.

 

Starten wir auf dem Wasser.

 

Abendtörn mit dem Segelschoner 

Auf dem Wasser an Bord der Weißen Düne! Das bedeutet Romantik pur unter Segeln auf den Gewässern Usedoms. Ich entschied mich für den Abendtörn. Einfach Einsteigen und aus dem Alltag aussteigen. Hier genießt du die einmalige Landschaft der Insel bis zur Abenddämmerung von der Wasserseite aus! Die Kapitänin Jane Bothe sowie ihr Mann Detlef begrüßen dich ganz herzlich an Bord. Seit 2011 führen Sie gemeinsam den Betrieb und haben ihren gemeinsamen Traum verwirklicht, auf den Gewässern Vorpommerns zu segeln. Ihre Liebe zur segelnden Binnenschifffahrt ist schon viele Jahre ihr Antrieb für immer wieder neue Lebensabenteuer. Und das spürst du sofort! Mit einem Willkommensdrink stechen wir auch schon in See. Beim Segelsetzen darfst du die Crew auch gerne unterstützen. Ich kam mir vor, wie in einer großen Familie - eine ganz tolle Crew, die immer zusammenhält. Es macht wahnsinnig viel Spaß. Während des Segelns kommen Jane und Detlef auf dich zu und erklären dir alles rund um die 100-jährige Geschichte der Weißen Düne sowie über die Karten- und Knotenkunde. Natürlich nur, wenn du Lust hast! Du kannst auch einfach den Alltag hinter dir lassen und das pure Segelvergnügen entspannt genießen. Auf der Tour wirst du selbstverständlich auch verpflegt. Du hast die Wahl zwischen liebevoll angerichteten Platten, entweder mit Räucherfisch, Wurst und Käse oder einer vegetarischen Platte. Ich entschied mich selbstverständlich für die Räucherfischplatte! Auch heiße und kalte Getränke kannst du an Bord erwerben. Der Törn dauert etwa drei bis vier Stunden, und die Zeit vergeht viel zu schnell. Nach dem Anlegen willst du eigentlich gleich wieder in See stechen...

Bleiben wir auf dem Wasser…

Kanutour in den Sonnenuntergang 

Schon allein die Überschrift klingt einfach nur romantisch, oder? Aber du musst auch was dafür tun! Das Abenteuer Wasser beginnt mit einer ausführlichen Einweisung ins Paddeln vom Kanuten Thomas Heller persönlich. In Sichtweite des Naturhafen Krummin paddeln wir mit den Kanus und mit sicherem Abstand zum Schilfgürtel los. Mit Ferngläsern beobachten wir die Vogelvielfalt, die in der Krumminer Wiek beheimatet ist. Thomas erklärt uns einiges zur Flora und Fauna über, auf und unter dem Wasser. Wieder ein sehr lehrreicher Tag für mich. Während die tiefliegenden Sonnenstrahlen bereits durch die Wolken und die Schilfkante blinzeln, paddeln wir einmal auf die andere Seite des Naturhafens in Richtung Neuendorf. An diesem Abend ist es ziemlich lau. Es weht kein Lüftchen und das Achterwasser ist spiegelglatt. Perfekte Bedingungen für eine entspannte Kanutour. Die Sonne ließ anfangs tatsächlich auf sich warten und versteckte sich hinter den Wolken, aber dann hat sie uns doch noch mit einem spektakulären Farbenspiel fast den Atem geraubt. Wahnsinn! So eine Tour kann ich dir absolut empfehlen. Den Abend ließen wir bei einem Gläschen Wein am Naturhafen ausklingen.

Thomas bietet zudem geführte Fahrradtouren an. Wenn du aber lieber selbst mit dem Rad unterwegs bist und noch einen fachkundigen Fahrradverleih suchst, dann habe ich eine weitere tolle Empfehlung für dich:

Große Auswahl beim Fahrradverleih

Von der 3-7-Gang-Schaltung, auch gefedert, über Mountainbike, Cross- oder Trekkingbike, Tandem, Elektrorad bin hin zu Kinderrädern – du hast die Wahl! Und die ist manchmal gar nicht so leicht, oder? Warum empfehle ich dir den Fahrradverleih Kruggel? Weil ich mir dort schon oft ein Rad ausgeliehen habe! Du wirst sehr freundlich und kompetent beraten, sodass ich mir nun sogar vom Fahrradverleih Kruggel ein eigenes E-Bike zugelegt habe. Ein paar Fahrradrouten habe ich bereits für dich erkundet.

Weitere besondere Freizeitangebote

Zahlreiche dieser Freizeitangebote kannst du auch schnell und bequem online buchen. Die Auswahl ist groß. Alle Angebote konnte ich noch nicht ausprobieren, aber ein paar Angebote reizen mich schon noch.

Zum Beispiel bin ich seit einigen Wochen frisch gebackene Hundemama und muss meinen kleinen Fritz auf solche Touren erstmal vorbereiten. Auch Hundebesitzer können sich über die buchbaren Freizeitangebote gern bei der Zughundeschule-NORD anmelden.

Wenn ihre eure Urlaubserinnerungen mit perfekten Fotos festhalten möchtet, dann könnt ihr auf dem Portal auch Fotokurse online buchen.

Und für neue Blickwinkel sorgt außerdem eine Usedom-Safari. Da kannst du Natur, Geschichte und Gegenwart auf Usedom einmal ganz anders erleben. Da ich in Lassan aufgewachsen bin, interessiert mich die Lassaner-Winkel-Tour mit dem Unternehmen Natur auch sehr. Die meisten Urlauber zieht es oft an die Küsten der Ostsee, aber hinter der Insel Usedom gibt es auch einen Lebensraum voller zauberhafter Seen, einzigartiger Naturreservate und imposanter Zeugnisse vergangener Epochen zu erkunden. Und auch wenn ich im Lassaner Winkel groß geworden bin, wird es auch für mich wieder einiges Neues zu entdecken und zu Lernen geben.

 

All diese tollen Freizeitangebote findest du hier!

 

Übrigens: Bisher habe ich echt geglaubt, ich kenne schon viele Ecken von Usedom. Aber als ich bereits vor einiger Zeit bei einer anderen Insel-Safari auf Usedom mitgemacht habe, war ich erstaunt, was es hier noch alles zu entdecken gibt. 

Mit dem Land Rover Defender geht es durch Wald und Wiesen, über Stock und Stein. Wenn du willst, darfst du auch auf das Dach des Land Rovers steigen und die Aussicht von oben genießen. Unterwegs zwischen dem Achterwasser, dem Stettiner Haff und dem Peenestrom gibt es Naturschätze rund um die großen Seen, wie den Gothensee und den Schmollensee zu entdecken. Die Etappen mit dem Land Rover dauern eigentlich nicht länger als 15 Minuten. Zwischendrin geht es auch zu Fuß raus in die Natur, und der Tourguide zeigt und erklärt dir die schönsten Ecken von Usedom. Eine feste Route ist nicht vorgegeben. Du kannst mitentscheiden, wohin der Weg dich führt. Meine Tour führte von Koserow aus in Richtung Loddin, mit kurzem Stopp beim Restaurant „Waterblick“, wo es den besten Blick auf das Loddiner Höft und das Achterwasser gibt. Dann durfte auch ich auf das Dach, als es über Landwege in Richtung Ückeritz zum Café Knatter ging. Dort verbrachten wir am Wasser eine Getränkepause. Die Tourguides haben nämlich immer alles an Bord: Kaffee, Tee, Wasser, Saft, Bier, Grappa und alles, was du zum Überleben brauchst. Der Weg führte mit einem kurzem Zwischenstopp und Fußmarsch durch den Wald weiter zum Gesteinsgarten und dem Forstamt Neu Pudagla. Anschließend ging es zum Gothensee und zu abseitslegenen Orten. Traumhaft schön - kann ich dir sagen - ich mag mein Usedom tatsächlich immer mehr. Nach einem sensationellen Picknick mitten in der Natur mit verschiedenen Brotsorten und Brötchen, Schinken, Salami, Käse, Kocheier, hausgemachtem Frischkäse, selbstgemachten Marmeladen und Honig vom Imker sowie Obst und Gemüse ging es gestärkt über naturreiche Umwege um den Wolgastsee herum, entlang der polnischen Grenze bis hin zum Krebssee. Denk hierbei an dein Anti-Mückenspray! Ansonsten brauchst du nämlich gar nichts weiter mitzunehmen. Der Rückweg führte über das Wasserschloss Mellenthin nach über sechs Stunden Erlebnis pur wieder zurück nach Hause.

Dieses und weitere Ausflugziele findest du im Übrigen hier!

 

Und jetzt wünsche ich dir eine tolle Zeit auf Usedom! Beim Erleben, beim Entdecken und beim Genießen! Deine Marika.


Das bin ich: Usedoms Inselbloggerin

Mein vollständiger Name ist Marika Borowski, ich bin 37 Jahre jung und komme gebürtig vom Festland aus dem Lassaner Winkel. Vom Lassaner Hafen aus hatte ich schon immer freie Sicht auf den Lieper Winkel und auf die Halbinsel Gnitz und war somit meiner Wahlheimat Usedom schon immer sehr nahe verbunden. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie meine Eltern mit mir zum Strand nach Trassenheide oder zum Zelten auf den Gnitz gefahren sind oder wir unsere Verwandten in der Stadt Usedom besucht haben. Für mich war es immer ein tolles Ereignis, meinen Schulfreunden zu erzählen, dass ich Verwandte habe, die auf einer Insel leben. Nun lebe ich selbst bereits seit über 20 Jahren auf Usedom und darf mich schon als ein kleines Inselkind bezeichnen. Ich habe hier den Beruf zunächst zur Hotelfachfrau und anschließend zur Hotelkauffrau erlernt und diesen zu meiner Berufung gemacht. Um unseren Usedom-Besuchern viel mehr über die Insel berichten zu können, habe ich mich selbst auf Entdeckungstour begeben und halte seit gut zwei Jahren alle meine Erlebnisse und Entdeckungen auf der Insel Usedom in meinem Blog fest:

www.marikas-inselblog.de

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