Usedoms Schatzkiste Mutter Natur

Zeigt sich die Ostsee auf der einen Seite der Insel stürmisch, legt sich nur wenige Hundert Meter entfernt davon eine nahezu unendliche Ruhe über die Weite des Achterwassers. Willkommen im Naturpark Insel Usedom! Hier öffnet Mutter Natur stolz ihre Schatzkiste. Genießen Sie den Anblick weiter Wiesen, tiefblauer Seen und mystischer Wälder und bewundern Sie den Flügelschlag der Seeadler. So gibt es verschiedene geführte Erlebnistouren zu Land und zu Wasser, die Groß und Klein die Naturschönheit näher bringt.

Sie werden Orte in völliger Ruhe und uriger Natur begegnen - so auch die Halbinsel Gnitz. Wo sich der Flussregenpfeifer, die Uferschnepfe oder der Rotschenkel  ganz still in der unberührten Natur zurückziehen, lädt der Gnitz Sie als Naturliebhaber, zu langen Wanderungen durch Wacholder-Kiefernwälder,  an der bewaldeten Steilküste entlang, über sanft geschwungene Hügel und Salzwiesen ein. Vielleicht begegnen Ihnen auch die Uferschwalben, die sich in den Sandklippen ihre Nisthöhlen gebaut haben. Doch die Halbinsel bietet nicht nur Ihnen ein sicheres Revier, sondern zugleich auch dem seltenen Fischotter, der sich in den hiesigen Biotopen seinen Lebensraum geschaffen hat. In den Feuchtgebieten der Halbinsel fühlen sich die Moor- und Springfrösche heimisch, in den schilfbewachsenen Ufern nisten Haubentaucher, im seichten Achterwasser sind Watvögel und Reiher auf Futtersuche, während über der Landspitze die Seeadler kreisen.

Doch nicht nur die Fauna ist hier so besonders: Im Frühjahr verwandeln die Orchideen und das Breitblättrige Knabenkraut die Wiesen in ein strahlendes Blumenmeer. Genießen Sie den Anblick der Natur in einem der urigen Cafés bei leckerem selbstgebackenen Kuchen ebenso wie die einzigartige Aussicht vom Steilufer am Weißen Berg auf den Lieper Winkel.


Naturparkinformationszentrum

Klaus-Bahlsen-Haus
Bäderstr. 5
17406 Stadt Usedom
Informationstelefon: +49 (0)38372 763-10

Usedoms Schatzkiste Mutter Natur
Waldaktie

Waldaktie

Eine Insel mit viel Wald und Grünflächen

Die Insel Usedom hat ihren ersten Klimawald. Am Tag des Baumes starteten Waldaktionäre und Naturfreunde gemeinsam mit den Förstern des Forstamtes Pudagla die erste Pflanzaktion. In der Nähe von Koserow auf einer Fläche von zwei Hektar wurden einige hundert Eichen gesetzt. Insgesamt stehen auf der Sonneninsel 2000 Waldaktien zur Verfügung – etwa die Hälfte ist inzwischen verkauft worden.

Einer der größten Waldaktionäre auf der Insel ist die
Usedom Tourismus GmbH, die mehr als zehn Prozent der Aktien erworben hat. Für eine Waldaktie im Wert von zehn Euro können etwa sechs Bäume gepflanzt werden. Und diese gepflanzten Bäume gleichen die im Urlaub einer vierköpfigen Familie verursachten Kohlendioxid-Emissionen aus.

Weitere Informationen zur Waldaktie

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Konrad-Zuse-Str.2
18057 Rostock

Telefon: +49 (0)381 4030-500
Internet: www.waldaktie.de

Usedomer Küstenwald

Natur pur im Waldgebiet des Jahres 2016

Seit dem 19. März 2016 ist Usedom nicht nur eine der sonnenreichsten Regionen Deutschlands sondern besitzt auch offiziell das Waldgebiet des Jahres 2016.

Seit 2012 werden Waldgebiete, die eine hohe Schutz- und Nutzfunktion aufzeigen, mit diesem Titel geehrt, welcher das besonders große Engagement der Förster auszeichnet.

Bereits vor über 300 Jahren erfolgten die Anfänge der Forst- und Jagdverwaltung auf Usedom, welche nun durch forstpolitische Entscheidungen durch den BDF-Bundesvorsitzenden Hans Jacobs gekürt wurden. Ausschlaggebend war hier, wie in kaum einem anderen Wald, der Naturschutz, der Küstenschutz sowie touristische und forstliche Nutzungsinteressen. Die Verantwortlichen für den Erhalt dieser Faktoren sind die Mitarbeiter der Forstverwaltung des Forstamtes Neu Pudagla. Spielerisch bringt das Forstamt den Nutzen und die Wichtigkeit den Schülern aus der Region in Form von Waldolympiaden, Fledermausnächten oder Waldtheatertagen bei. Für Erwachsene werden regelmäßig Waldführungen von der Inselförsterei angeboten, welche gerne von Urlaubern und auch von Einheimischen angenommen werden. Die Forstverwaltung ist verantwortlich für ein Waldgebiet von über 5.000 ha, wovon 2.600 ha Landeswald, 1.650 ha Bundeswald, 500 ha Privatwald und 250 ha Kommunalwald umfassen. Die Hauptbaumart dieser Waldfläche ist die Kiefer, wobei der Küstenwald auch etliche Rotbuchen und Erlen aufweist.  Der Name Küstenwald lässt sich aus der unmittelbaren und einzigartigen Nähe zum Meer ableiten. Unter anderem sind in dem Waldgebiet 8 Waldparkplätze, 6 Campingplätze, 15 Schutzhütten, 30 Verweileinrichtungen sowie 7 Lehrpfade zu finden. Eine Maßnahme zum Erhalt der natürlichen Gegebenheiten war der Rückbau baulicher Anlagen im Küstenwald. Auf diese Weise konnten ungefähr 10 ha Gebäude zurück gebaut werden. Ein Beispiel hierfür sind Teile des Ückeritzer Zeltplatzes.

Besonders diese Auszeichnung zeigt, wie Facettenreich Usedom eigentlich ist. Neben den kilometerlangen weißen Sandstränden, der beeindruckenden Bäderarchitektur und der vielfältigen Auswahl an Veranstaltungsmöglichkeiten für Jedermann ist nun das etwa 5.000 ha große Waldgebiet ein weiterer ausschlaggebender Grund um der Insel Usedom einen Besuch zu erstatten.

Usedomer Küstenwald
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