Initiativen für ein nachhaltiges Usedom

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen weitere Pioniere auf Usedom vor, die sich mit ihrem außerbetrieblichen Engagement für Nachhaltigkeit einsetzen. Sie haben Initiativen ins Leben gerufen, Stiftungen oder Unternehmen gegründet, um einen positiven Beitrag für Gesellschaft und Umwelt zu leisten. Diese lokalen Akteure sensibilisieren Menschen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Müll, bieten ressourcenschonende Lösungen für To-Go-Produkte an, bringen junge Menschen zusammen und organisieren Veranstaltungen und Aktionen zu vielseitigen Nachhaltigkeitsthemen. Als Gast sind Sie bei einigen Projekten herzlich eingeladen, sich während Ihres Usedom-Urlaubes zu engagieren. So können Sie beispielsweise an den Müll-Sammelaktionen im Wald und am Strand teilnehmen oder Informationsveranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit besuchen.

 RECUP-Pfandsystem auf Usedom 

RECUP-Pfandsystem auf Usedom

Coffee-to-go, aber bitte nachhaltig!

RECUP ist die nachhaltige Alternative zum Einwegbecher und das erste flächendeckend einsetzbare Pfandsystem für Coffee-to-go. Auf Usedom wird mit RECUP die „Coffee-to-go-Philosophie“ weitergelebt: Verfügbar, bequem und einfach – aber eben ressourcenschonend und mit gutem Gewissen! Mit mehr als 20 Ausgabestellen auf der Insel und über 5000 Ausgabestellen deutschlandweit, in Form von Partner-Cafes, -Bäckereien, -Kiosken und -Tankstellen, werden durch RECUP aktiv Müll, Kosten und wichtige Ressourcen gespart.
Das Müllproblem: Laut einer Studie des deutschen Bundesumweltamtes (2019) werden in Deutschland jährlich 2,8 Milliarden Einwegbecher verbraucht – das sind über 5300 Becher pro Minute. Diese bestehen außen aus Papierfasern und sind innen mit Plastik beschichtet, was das Recycling fast unmöglich macht und zu hohen Entsorgungskosten für Städte und Kommunen und einer enormen Ressourcenverschwendung für die Umwelt führt.
Die Pfandlösung: Das Münchner Start-up RECUP geht genau dieses Problem an und
bietet mit einem deutschlandweiten Pfandsystem eine unkomplizierte, attraktive und
nachhaltige Alternative zu Einwegbechern.

So einfach gehts:
1. Coffee-to-go bei allen Partnern im RECUP statt im Einwegbecher bestellen, 1€
    Pfand hinterlegen.
2. Kaffee unterwegs genießen.
3. Leeren Becher deutschlandweit bei allen RECUP-Partnern zurückgeben und Pfand  
    zurückbekommen.
Bildquelle: reCup GmbH

 "Kein MÜLL ins MEER" in Karlshagen 

"Kein MÜLL ins MEER" in Karlshagen

Bildquelle: Eigenbetrieb "Tourismus und Wirtschaft" der Gemeinde Karlshagen

Kontakt

Touristinformation Karlshagen, Hauptstraße 4, 17449 Ostseebad Karlshagen
Tel. 038371 55490, info@karlshagen.de, www.karlshagen.de

Karlshagen hat nicht nur ein riesengroßes Herz für Kinder und Familien, sondern auch der Schutz der Umwelt und natürlich unser aller Ostsee liegt uns sehr am Herzen. Mit kleinen Dingen versuchen wir, Gäste und Karlshagener zu sensibilisieren, für den Umweltgedanken zu begeistern und zum Mitmachen zu bewegen. Unsere Devise hinter allen Aktionen lautet: Für unsere Ostsee - für unsere Umwelt - für uns: „Kein MÜLL ins MEER“.

Beim Plogginglauf lässt sich Joggen und Müll sammeln sportlich verbinden, Strandaschen-becher reduzieren die Kippenflut im Sand, Waldbaden ist gut für die Lunge und verbunden mit Umweltschutz noch viel mehr wert, Events wie der USEDOM BEACHCUP setzen auf „Green“ und verbannen Plastik aus ihrem Konzept. Feuerwerke werden ganzjährig reduziert und an Silvester gibt es nur noch in einem kleinen Bereich das „Go“ für Knallerei am Strand. Umweltbewussten Strandgängern wird es leicht gemacht: Mit kleinen Mülltüten aus entsprechenden Spendern ausgestattet fällt das Sammeln dessen, was nicht an den Strand gehört viel leichter.

Und auch unsere Kids sind mit der richtigen Motivation für umweltrelevante Aspekte schnell zu begeistern. Als wissbegierige Strandforscher staunen sie nicht schlecht, was die "3-Minuten-Müllsuch-Challenge" ans Licht bringt, wie lange es dauert bis sich die Funde vollständig abbauen und was Plastikmüll mit unseren Meeren verursacht.
Unsere Bitte an alle, die unsere Natur nutzen, ist eigentlich ganz einfach: Bitte hinterlasst nichts, außer eure Fußabdrücke an unserem Strand.

 Bildungscampus Mecklenburg-Vorpommern 

Bildungscampus Mecklenburg-Vorpommern

Der Bildungscampus Mecklenburg-Vorpommern© ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz auf Usedom. Als Bildungsprojekt für Jugendliche möchten wir vor allem junge Menschen für ihre Region, für soziale und ökologische Nachhaltigkeit begeistern.  Das tun wir auf zwei Wegen: Mithilfe unseres Projektleitungsteams und erfahrenen ExpertInnen veranstalten wir in ganz Mecklenburg-Vorpommern Seminare für Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren. Darin geht es um Themen wie berufliche Orientierung, Lebensplanung, Konfliktlösung, Motivation und Teamarbeit.  Um das Wissen und die Fähigkeiten aus diesen Seminaren auch in der Praxis anzuwenden, bieten wir zusätzlich auf der Insel Usedom Projektmanagement zum Mitmachen an. Hier können sich Jugendliche Aktionen aus den Bereichen Umwelt und soziales Engagement ausdenken, im Team planen und durchführen.

Auf diese Weise kam im Jahr 2019 ein Beachclean-up mit einer Beteiligung von rund 2500 Schülern auf Usedom zusammen! Bei der Veranstaltung unserer jährlichen „Klimatage“ fungieren wir darüber hinaus als Vernetzer: Wir bringen Kita und Altersheim, Kirchengemeinde und Sportverein, Stadt und Land in der Region zusammen, helfen mit Ideen und bei der Umsetzung sozialer und ökologischer Projekte. Von der Baumpflanzaktion bis zur Obdachlosenhilfe: Wir fördern Begegnungen, Teamwork und Selbstentwicklung vor dem Hintergrund sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. So motivieren wir unsere Mitmenschen, sich für die eigene Zukunft, für ihr Umfeld und ihre Umwelt einzusetzen. Denn manchmal benötigt es nur einen kleinen Anstoß, damit etwas Großartiges passiert! Unser Motto lautet deshalb: Mitmachen statt wegschauen, Verantwortung statt Verdrossenheit.

Kontakt

Bildungscampus Mecklenburg-Vorpommern, Tel. 038377 365764
buero@bildungscampus-mv.de, www.bildungscampus-mv.de
Bildquelle: Stiftung Bildungscampus MV©

 Klimaneutrales Fallschirmspringen 

Klimaneutrales Fallschirmspringen

Bildquelle: FSC Mecklenburg e.V., Foto 1: Dirk Höhne, 2 & 3: Thomas Witt

Kontakt

Fallschirmsportclub Mecklenburg e.V., Flugplatz Neustadt-Glewe
Ansprechpartner: Axel Gotsche, Tel. 0172 3806900, axel.gotsche@skydive-mv.de, www.skydive-mv.de

Fallschirmspringen und Klimaschutz - geht das?

Bei uns können Sie Ihren Fallschirmsprung mit gutem Gewissen erleben. Denn wir gewährleisten durch den Erwerb von Klimazertifikaten, dass jeder einzelne Sprung klimaneutral stattfindet. Seit nunmehr 20 Jahren sind wir im Juli auf dem Flughafen in Heringsdorf zu Gast. Dann können Sportler und Tandemgäste die Insel Usedom im wahrsten Sinne des Wortes AIRleben. Von April bis Oktober können Sie zudem mit uns an unserem Heimatflugplatz in Neustadt-Glewe in Mecklenburg-Vorpommern in die Luft gehen, eine Ausbildung zum Fallschirmspringer absolvieren, einem interessanten Hobby frönen oder einen Tandemfallschirmsprung absolvieren.
 
Als größter Fallschirmsportverein des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern müssen auch wir uns den Herausforderungen des Klimawandels stellen und haben uns daher dazu entschieden, den bei unserem Sport nicht zu verhindernden CO2-Ausstoß zu minimieren und auszugleichen. Denn Fallschirmspringen funktioniert nicht ohne Flugzeug, und Springer - ob aktive Sportler oder Tandemgäste - müssen zum Flugplatz fahren.
Neben der Umrüstung unseres Flugzeuges (D-FIXX, Cessna Grand Caravan Supervan) auf ein leistungsstärkeres und damit effizienteres Triebwerk, welches weniger Verbrauch pro Sprung hat, beteiligen wir uns finanziell an einem Wald- und Wasserprojekt in Malawi, welches als zertifiziertes Kompensationsprojekt der KlimaInvest Green Concepts GmbH mit Gold Standard unseren CO2-Ausstoß ausgleicht.